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Kasachstan wirbt mit „Goldenem Visum“ um Investoren und Fachkräfte

Kasachstan lockt Investoren und Fachkräfte mit einem „Goldenen Visum“

Das benachbarte Kasachstan hat einen revolutionären Schritt unternommen, um ausländische Investitionen und hochqualifizierte Fachkräfte für seine Wirtschaft zu gewinnen. Ein vom Präsidenten Kassym-Schomart Tokajew unterzeichnetes neues Dekret verändert die Migrationspolitik des Landes grundlegend und soll diese attraktiver und offener gestalten.

Zamin.uz analysiert das neue Visasystem Kasachstans und die beispiellosen Möglichkeiten, die für Investoren geschaffen werden.

Vom alten System zu neuen Möglichkeiten

Die kasachische Regierung verabschiedet sich vom bisherigen restriktiven Quotensystem und geht zu einem anreizbasierten Migrationsmodell über. Das Hauptziel besteht darin, das Land zu einem regionalen Zentrum (Hub) für Investitionen und Humankapital zu machen.

Das Ministerkabinett hat bis Ende 2026 Zeit, diese umfassenden Reformen vollständig umzusetzen.

Grundlegender Wandel im Visasystem: Neue Kategorien

Im Rahmen der Reform werden die Visakategorien vereinheitlicht und durch moderne Formate ergänzt:

  • Geschäftsvisum: Für Großinvestoren und Mitglieder von Verwaltungsräten von Unternehmen;

  • Visum für qualifizierte Fachkräfte: Für Wissenschaftler, Ärzte, Kulturschaffende und Absolventen renommierter Hochschulen;

  • Visum für temporäre Arbeitskräfte: Für Spezialisten, die an spezifischen Investitionsprojekten beteiligt sind.

„Goldenes Visum“ – ein Status nahe der Staatsbürgerschaft

Der bemerkenswerteste Aspekt des neuen Systems ist die Einführung des „Goldenen Visums“. Inhaber dieses Dokuments und ihre Familienangehörigen erhalten nahezu die gleichen Rechte wie kasachische Staatsbürger. Vor allem werden ihnen beispiellose Steuervergünstigungen gewährt:

  • Befreiung von der Einkommensteuer für natürliche Personen;

  • Vergünstigungen bei der Vermögens- und Grundsteuer.

Digitalisierung und die Plattform QazETA

Um bürokratische Hürden für Ausländer abzubauen, wird die einheitliche digitale Plattform QazETA gestartet. Über das darin enthaltene e-Residency-Modul wird die Möglichkeit geschaffen, von jedem Ort der Welt aus einen Fernantrag nach dem „Single-Window“-Prinzip zu stellen.

Wie viel Kapital ist für ein „Goldenes Visum“ erforderlich?

Gemäß den vom Außenministerium Kasachstans genehmigten Regeln muss ein ausländischer Staatsbürger eine der folgenden Bedingungen erfüllen, um sich für dieses privilegierte Visum zu bewerben:

  1. Eine Investition von mindestens 300.000 US-Dollar in das Stammkapital lokaler Unternehmen;

  2. Investitionen in kasachische Wertpapiere in gleicher Höhe.

Ein solcher Schritt dient nicht nur der Steigerung der Investitionsattraktivität des Landes, sondern auch dazu, die talentiertesten Fachkräfte der Welt nach Kasachstan zu locken.

Liebe Leser, was glauben Sie, welche Auswirkungen die Einführung eines solchen „Goldenen Visums“ auf die Wirtschaft unserer Region haben wird? Denken Sie, dass eine solche Erfahrung auch in Usbekistan ausgeweitet werden sollte?

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