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Hantavirus auf Kreuzfahrtschiff ausgebrochen – mehrere Todesopfer gemeldet

Ausbruch von Hantavirus auf Kreuzfahrtschiff fordert mehrere Todesopfer

Auf einem Kreuzfahrtschiff im Atlantischen Ozean ist ein gefährlicher Ausbruch des Hantavirus gemeldet worden. Dies berichtete die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Nach Angaben der WHO wurde bisher ein Fall einer Hantavirus-Infektion durch Labortests offiziell bestätigt; bei fünf weiteren Passagieren besteht der Verdacht auf eine Infektion. Von den sechs betroffenen Personen sind drei verstorben, ein weiterer Patient befindet sich in kritischem Zustand auf der Intensivstation.

Wie die Agentur weiter berichtet, befinden sich unter den Opfern auch ein Ehepaar aus den Niederlanden. Dieser Vorfall löst in der internationalen Gemeinschaft große Besorgnis aus.

Bei dem betroffenen Schiff handelt es sich um die MV Hondius. Das Schiff war von Argentinien aus in Richtung Kap Verde unterwegs und verfügt über eine Kapazität von etwa 240 Passagieren.

Experten weisen darauf hin, dass das Hantavirus in der Regel durch Nagetiere oder das Einatmen von Staub, der mit deren Ausscheidungen kontaminiert ist, übertragen wird. In seltenen Fällen ist auch eine Übertragung von Mensch zu Mensch möglich.

Die Krankheit beginnt zunächst mit grippeähnlichen Symptomen wie Fieber, Schwächegefühl und Muskelschmerzen.

Zusammenfassend erinnert dieser Vorfall erneut daran, wie wichtig die strikte Einhaltung von Sanitär- und Hygienevorschriften in geschlossenen Umgebungen ist.

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