Flick führte nach den Niederlagen ein ernstes Gespräch mit den Spielern

Nach den beiden Niederlagen in Barcelona spitzt sich die Diskussion zu. Trainer Hans-Dieter Flick führte nach den Spielen ein ausführliches und intensives Gespräch mit den Spielern. Laut Sport.es handelte es sich dabei nicht um eine einfache Rüge, sondern um eine Analyse, die offene Antworten auf die Fragen suchte, was nicht funktioniert und wo es dem Team fehlt.
Die von den Spielern durchgeführte Teamanalyse deckte sich laut der Quelle weitgehend mit den Ansichten des deutschen Trainers. Im Gespräch wurde deutlich, dass sich einige Spielideen und Konzepte, die in der letzten Saison gut funktionierten, in dieser Saison schwieriger umsetzen lassen. Die Pläne, die auf dem Papier gut aussahen, funktionieren auf dem Platz also noch nicht vollständig.
Flick und das Trainerteam sind mit der Einstellung der Spieler und der offenen Kommunikation zufrieden. Denn die Mannschaftsmitglieder gaben offen zu, dass sie in einigen Bereichen nachgelassen hatten. Insbesondere in den letzten Spielen räumten sie ein, dass die Mannschaft nicht mehr so konstant hohes Tempo, aktives Pressing und intensiven Druck aufrechterhalten konnte wie zuvor.
Am interessantesten ist, dass die Spieler selbst ihre Unterstützung für eine Rückkehr zu den Spielprinzipien und Methoden der letzten Saison zum Ausdruck brachten. Die Idee, „zum eigenen Stil zurückzukehren“, kommt also auch aus dem Team selbst. Das bedeutet: Um das Problem zu lösen, gilt es jetzt nicht, Fehler zu suchen, sondern das gleiche Tempo und den gleichen Kampfgeist wiederzuerlangen.
Kurz gesagt: Flick hat nicht einfach herumgesessen und gesagt: „Alles ist in Ordnung.“ Nach den Niederlagen sprach er offen mit der Mannschaft, und die Spieler nahmen die Situation angemessen auf. Nun stellt sich die Frage: Inwieweit wird sich dieses Gespräch in den Ergebnissen auf dem Platz niederschlagen?
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