Carlson stellte eine kontroverse Frage zu Netanjahu; Huckabee antwortete…
Eine hitzige Debatte über Israel ist in einem Gespräch zwischen dem US-amerikanischen Politkommentator Tucker Carlson und dem US-Botschafter in Israel, Mike Huckabee, erneut entbrannt. Carlson kritisierte Benjamin Netanjahu und behauptete, dieser sei kein strenger Anhänger des Judentums und seine Vorfahren hätten nicht hier gelebt und diese Sprache nicht gesprochen. In diesem Zusammenhang fragte er: „Welche Grundlage hat er also für dieses Land?“
Huckabee entgegnete kurz und deutlich, Netanjahu spreche diese Sprache und habe für dieses Land gekämpft. Das heißt, in der Botschafterposition wurde versucht, Zugehörigkeit hier durch praktisches Leben, Sprache, Engagement und persönlichen Beitrag statt durch Abstammung zu erklären.
Diese Debatte zeigte einerseits, wie akut die internen Auseinandersetzungen um das Thema Israel in den Vereinigten Staaten werden, und andererseits, welche Position ein offizieller US-Diplomat (Botschafter) in solchen Fragen öffentlich einnimmt. Bislang geht es nicht um eine eindeutige Antwort auf die Frage, wer Recht hat, sondern vielmehr darum, dass die Seiten begonnen haben, ihre gegensätzlichen Argumente offen darzulegen – daher dürfte dieses Thema noch lange aktuell bleiben.
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