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Der Oberste Gerichtshof der USA urteilte, dass die von Trump verhängten Zölle rechtswidrig waren

Der Oberste Gerichtshof der USA urteilte, dass die von Trump verhängten Zölle rechtswidrig waren

Der Oberste Gerichtshof der USA hat entschieden, dass die meisten der unter Präsident Donald Trump eingeführten Einfuhrzölle rechtswidrig sind. Das Gericht begründete seine Entscheidung damit, dass die Regierung sich auf den International Emergency Economic Powers Act (IEEPA) von 1977 berufen hatte, um ohne die ausdrückliche Zustimmung des Kongresses weitreichende Zölle zu erheben. Dies stellte nach Ansicht des Gerichts einen Machtmissbrauch dar.

Was genau sagte das Gericht?

Laut der Mehrheit der Richter gibt der IEEPA dem Präsidenten nicht die Befugnis, die Legislative zu umgehen und eine Massensteuer auf Waren aus nahezu allen Teilen der Welt zu erheben. Das heißt, Zölle sind nicht nur ein Mittel zum Zweck im Außenhandel, sondern eine weitreichende Entscheidung, die laut Verfassung und Gesetzen der Kontrolle des Kongresses unterliegen sollte.

Welche Zölle werden abgeschafft?

Die Entscheidung betrifft hauptsächlich die umfassenden „globalen/reziproken“ und „Reaktionszölle“, die auf Importe dutzender Länder erhoben wurden. Sie wurden mit dem Ziel begründet, Handelsdefizite zu reduzieren und den Druck auf Handelspartner zu erhöhen. Auch einige Zölle, die aufgrund eines „nationalen Notstands“ eingeführt wurden, sind betroffen, da sie unter das IEEPA fielen.

Was geschieht mit den Einnahmen?

Am interessantesten sind die wirtschaftlichen Folgen. Analysten schätzen, dass mehr als 175 Milliarden US-Dollar an zuvor eingenommenen Zolleinnahmen als „Forderungsansprüche“ gelten. Diese Entscheidung erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Importeure rechtliche Schritte einleiten können, um Entschädigungen oder Rückerstattungen zu fordern. Das Verfahren wird jedoch nicht einfach sein – es gibt separate Gerichtsverfahren, technische Berechnungen und Verfahren.

Warum ist diese Entscheidung so wichtig?

Diese Entscheidung schränkt die Möglichkeiten des Präsidenten, eigenmächtig weitreichende Handelsbeschränkungen zu verhängen und sich dabei auf Notstandsgesetze zu stützen, erheblich ein. Das bedeutet:


  • Importierte Waren können Preispolitik und Lieferketten beeinflussen;



  • Der Ansatz „Ich habe es gesagt, und es ist beschlossen“ in der US-Handelspolitik wird eingeschränkt;



  • Das Weiße Haus kann nun versuchen, einen neuen Mechanismus zur Wiedereinführung von Zöllen durch andere Gesetze oder den Kongress zu finden.


Kurz gesagt, diese Entscheidung markiert einen Wendepunkt im Handelsstreit. Die Frage der Zölle wird nun ein langfristiges Thema in Politik, Wirtschaft und Justiz sein. Eine neue Staffel des „Handelskriegs“ hat begonnen – und nun schreiben alle gemeinsam das Drehbuch.

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