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Trumps Iran-Plan ist umfangreich: Auch Israel ist bereit…

Trumps Iran-Plan ist umfangreich: Auch Israel ist bereit…

Angesichts der zunehmenden Gerüchte über einen möglichen US-Angriff auf den Iran steigt auch in Israel die Alarmbereitschaft. Die Lage ist folgende: Das Militär wurde angewiesen, „in Alarmbereitschaft zu bleiben und auf einen möglichen Konflikt vorbereitet zu sein“, und verschiedene Einrichtungen wurden in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Dies ist keine bloße Prävention, sondern vielmehr eine Vorbereitung auf ein mögliches Kriegsszenario.

Sollte Washington den ersten Schritt unternehmen, ist es sehr wahrscheinlich, dass sich auch Israel an Angriffen gegen Teheran beteiligen wird. Denn solche Operationen entwickeln sich oft zu einem gemeinsamen Plan von Verbündeten, nicht nur zu einem Einzelfall. Als Reaktion darauf ist nicht auszuschließen, dass der Iran nicht nur US-Stützpunkte in der Region, sondern auch israelisches Territorium angreifen wird. Es handelt sich also nicht um einen einzelnen Angriff, sondern um ein hohes Risiko von Kettenreaktionen.

Laut dem Autor erscheint ein Konflikt zwischen den USA und dem Iran „nahezu sicher“, sollte es in den Atomverhandlungen nicht zu einer unerwarteten Einigung kommen. Ein solcher Einsatz dürfte jedoch kaum so einfach sein wie die Schnellfeuer-Szenarien in Venezuela: Der Iran lässt sich zwar durch Druck einschüchtern, verfügt aber auch über Erfahrung im Widerstand unter Kriegsbedingungen. Hatten die USA einst bewiesen, dass sie Teheran erreichen, zuschlagen und sich dann wieder zurückziehen können, so wird diesmal betont, dass es sich möglicherweise nicht nur um einige wenige Luftangriffe handeln wird.

Die größte Veränderung liegt in der allgemeinen Stimmung. Früher wurde die Truppenverstärkung der USA im Nahen Osten von vielen als weitere Bedrohung, als Erhöhung des Verhandlungspreises wahrgenommen. Vor dem Hintergrund von Trumps zweiter Amtszeit hat sich jedoch die Wahrnehmung verstärkt, dass die Regeln der Welt nicht „fest“ sind, sondern sich rasant verändern. Daher werden nun selbst harte Worte nicht mehr als „bloße Drohungen“, sondern als Teil eines praktischen Plans verstanden.

Eines ist in der aktuellen Situation klar: Wenn beide Seiten die Möglichkeit einer Rückkehr offenlassen, können die Spannungen nachlassen. Wenn die Parteien jedoch nicht rational, sondern emotional handeln, wird die Region zweifellos eine weitere schwere Krise erleben. Daher ist die berechtigtste Hoffnung, dass die Verhandlungen, selbst wenn sie in letzter Minute stattfinden, zu konkreten Ergebnissen führen. Denn ist ein Krieg erst einmal ausgebrochen, ist seine Beendigung stets eine schwierige und langwierige Angelegenheit.

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