James Webb Teleskop enthüllt die Entwicklung molekularer Wolken

Das internationale Forschungsteam PHANGS-JWST hat mithilfe des James Webb Space Telescope die Entwicklung des interstellaren Mediums in 66 nahen Galaxien untersucht. Wissenschaftler erstellten einen historischen Katalog mit 108.466 riesigen Molekülwolken. Diese Arbeit hat den Übergang von der bloßen Beobachtung der Entstehung von Gaswolken zur quantitativen Berechnung ihres „Alters“ ermöglicht. Dies berichtet Ixbt.com berichtet .
In der Studie wurde MIRI (Mid-Infrared Instrument) verwendet, um die Strahlung polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoffe aufzuzeichnen. Diese Methode ermöglichte die Identifizierung „dunkler“ Gasregionen, die für herkömmliche Radiointerferometer unsichtbar sind. Statistische Analysen zeigten, dass kleine Wolken innerhalb von 20 Millionen Jahren entstehen, während supermassereiche Strukturen bis zu 100 Millionen Jahre benötigen.
Die Galaxiendynamik spielt eine Schlüsselrolle bei der Sternentstehung. Da der Gasdruck in den Spiralarmen höher ist, bilden sich Wolken dort 5–10 Millionen Jahre schneller als in anderen Regionen. Forscher entdeckten jedoch eine wichtige Anomalie: Interne Kräfte wie Magnetfelder und Turbulenzen wirken dem gravitativen Kollaps des Gases entgegen.
Diese Entdeckung erklärt das Paradoxon der ineffizienten Sternentstehung in der Astronomie. Es stellt sich heraus, dass nur 1 Prozent der Masse einer Molekülwolke zu Sternen wird, während der Rest durch Sternwinde und Strahlung zerstreut wird. Dieser Prozess stellt sicher, dass die Gasreserven in Galaxien über Milliarden von Jahren erhalten bleiben.
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