Neuer Komplex in Margʻilon: Harmonie zwischen Tourismus und kulturellem Erbe (Foto)

Foto: Pressedienst des Präsidenten
Präsident Schawkat Mirsijojew besichtigte die neuen Kultur- und Dienstleistungsobjekte auf dem Gelände des wissenschaftlich-aufklärerischen und touristischen Komplexes „Burhoniddin Margʻinoniy“ in der Stadt Margʻilon. Dieses Projekt verdient nicht nur aufgrund seiner Architektur, sondern auch wegen seiner spirituellen und wirtschaftlichen Bedeutung besondere Aufmerksamkeit.

Es wurde festgestellt, dass dieser Komplex, der nationale Architekturtraditionen, die reiche Geschichte von Margʻilon und moderne Tourismusanforderungen vereint, zu einer echten „Stadt in der Stadt“ geworden ist.
Auf dem 35 Hektar großen Areal werden alle notwendigen Bedingungen für Touristen geschaffen: Hotels, Karawansereien, Handels- und Servicegebäude, Handwerkszentren, nationale Märkte und Museen wurden bereits fertiggestellt.

Die Erforschung und Förderung des wissenschaftlichen Erbes des großen Gelehrten Burhoniddin Margʻinoniy wurde als eine der Prioritäten des Komplexes festgelegt. Gleichzeitig wird besonderes Augenmerk auf die Bewahrung alter Handwerkstraditionen sowie die Entwicklung des Pilger- und Kulturtourismus in der Region gelegt.

Einer der bemerkenswertesten Aspekte des Projekts ist das Museum „Haus von Otabek und Kumush“. Hier werden Szenen aus dem berühmten Roman „Oʻtkan kunlar“ (Vergangene Tage) an den Wänden zum Leben erweckt, wodurch eine einzigartige Atmosphäre geschaffen wird, die Literatur und Geschichte verbindet.
Zudem beherbergt der Komplex ein Maqom-Theater, eine Allee der Dichter und Maler sowie eine moderne Bibliothek.

Dieses Großprojekt mit einem Wert von 1,7 Billionen Som wird auf der Grundlage eines Generalplans realisiert, der von der türkischen Firma „Studio Vertebra“ entwickelt wurde. Der Komplex wird in zwei Phasen errichtet.
In Zukunft ist geplant, hier ein Geschäftszentrum, eine Moschee mit 1.500 Plätzen, neue Hotels, 400 Handels- und Dienstleistungspunkte sowie einen Markt mit 300 Plätzen einzurichten.

Das Staatsoberhaupt besichtigte die Bau- und Verschönerungsarbeiten und machte sich mit den Ausstellungen für Handwerk und angewandte Kunst sowie den Marktständen vertraut. Zudem führte er Gespräche mit Anwohnern und Vertretern der Öffentlichkeit, um deren Meinungen und Vorschläge anzuhören.

Experten zufolge wird erwartet, dass nach der vollständigen Inbetriebnahme des Komplexes jährlich 200.000 bis 250.000 ausländische Touristen in das Ferganatal gelockt werden.
Dies wird die Schaffung von 2.000 neuen Arbeitsplätzen, Einnahmen in Höhe von 52 Milliarden Som für den Staatshaushalt sowie den Export von Dienstleistungen im Wert von 30 Millionen US-Dollar ermöglichen.

Gleichzeitig ist geplant, diese Erfahrung auch in anderen historischen Regionen des Landes anzuwenden. Unter anderem werden ähnliche Projekte an Orten wie „Boqiy Buxoro“ in Buchara, in der Umgebung des Imam-Moturidiy-Komplexes in Samarkand, in der Urda in Qoʻqon und an der Gedenkstätte „Axsikent“ in Namangan erwartet.

Kurz gesagt, dieser Komplex in Margʻilon ist nicht nur ein gewöhnliches Bauwerk, sondern ein strategisches Projekt, das Geschichte, Kultur und Wirtschaft an einem Punkt vereint. Nun kommt es darauf an, in welchem Maße er „belebt“ wird.
