Hohe Stabilität von Ehen in Usbekistan festgestellt

Zum Ende des Jahres 2025 wurde festgestellt, dass die Stabilität der Eheinstitutionen in Usbekistan weiterhin auf einem hohen Niveau bleibt. Nach Angaben des Forschungsinstituts „Familie und Gender“ lag der Koeffizient der Ehestabilität im Land bei 175,6 Promille.
Diese Zahl deutet darauf hin, dass auf 1.000 geschlossene Ehen durchschnittlich 175 Scheidungen entfallen. Experten betonen, dass dieser Wert im internationalen Vergleich als niedrig gilt und zeigt, dass familiäre Beziehungen in Usbekistan relativ stabil sind.
Die zum Vergleich angeführten Daten spiegeln wider, dass die Scheidungsraten in einigen Nachbarstaaten und GUS-Ländern deutlich höher liegen. Insbesondere wurden in Moldau (642,7), Aserbaidschan (431,9), Kasachstan (328,2) und Kirgistan (289,6) Promille-Werte verzeichnet.
Diese Situation bestätigt, dass die Stabilität der familiären Beziehungen in Usbekistan vergleichsweise höher ist.
Bei der Analyse nach Regionen zeigt sich, dass die Ehestabilität in den Provinzen Qashqadaryo, Surxondaryo und Xorazm auf einem hohen Niveau bleibt. In diesen Gebieten wird beobachtet, dass die Anzahl der Scheidungen geringer ist als in anderen Regionen und Städten.
Gleichzeitig wurde festgestellt, dass die Scheidungsrate in der Stadt Taschkent sowie in den Provinzen Sirdaryo und Taschkent vergleichsweise höher liegt. Experten erklären diesen Umstand mit Urbanisierungsprozessen, sozialem Druck und Veränderungen im Lebensstil.
„Die Analysen zeigen, dass die Scheidungsrate in unserem Land im Vergleich zu vielen anderen Staaten niedrig ist, was bedeutet, dass familiäre Werte in der Gesellschaft nach wie vor Priorität haben“, heißt es in der Mitteilung des Instituts.
Insgesamt zeigen die statistischen Daten, dass die Institution der Ehe in Usbekistan weiterhin als stabile soziale Struktur fortbesteht.
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