Was sagte Kamtschibek Taschijew zu seinem unerwarteten Rücktritt?

Der ehemalige Vorsitzende des Staatlichen Komitees für Nationale Sicherheit Kirgisistans, Kamchibek Taschiew, hat gegen seine Entlassung Berufung eingelegt. Er bezeichnete die Entscheidung als „unerwartet“ und äußerte sich zu dem Vorfall.
Laut Taschiew reiste er nach einem medizinischen Eingriff mit Genehmigung des Präsidenten zur Untersuchung und Behandlung ins Ausland. Dennoch sei die Entscheidung zu seiner Entlassung für ihn unerwartet gekommen.
In seiner Berufung betonte er die Notwendigkeit, in jeder Situation standhaft zu bleiben und die Entscheidung des Staatsoberhauptes umzusetzen. Gleichzeitig erklärte er, er habe dem Staat, dem Volk und dem Präsidenten ehrlich gedient und sei stolz darauf.
Am meisten bedauerte Taschijew, dass er sich nicht von seinen Mitarbeitern verabschieden konnte. Er dankte jedem einzelnen Mitarbeiter des NKWD-Systems und wünschte ihnen viel Erfolg und alles Gute für ihre Arbeit.
„Ich habe unserem Staat, unserem Volk und unserem Präsidenten ehrlich gedient und bin stolz darauf. Ich bedauere nur eines: Ich konnte mich nicht von meinen Mitarbeitern verabschieden. Ich danke jedem einzelnen Mitarbeiter des Staatlichen Komitees für Nationale Sicherheit und wünsche ihnen viel Erfolg!“, heißt es in der Ansprache.
Am Ende seiner Rede wandte sich der ehemalige Staatschef an die Bürger und erinnerte sie an die Wichtigkeit, sich an das Gesetz zu halten, keine illegalen Handlungen zu begehen und Frieden und Stabilität in der Gesellschaft zu wahren. Kurz gesagt, er wollte keinen „Lärm“, sondern Ordnung, Ruhe und Verantwortungsbewusstsein hinterlassen.
Diese Aussage ist ein Signal an die Öffentlichkeit in der aktuellen Lage: Ungeachtet der politischen Veränderungen bleibt der Frieden im Land das höchste Gut.
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