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Macron hat offen erklärt, dass Europa sich zu einer Wirtschaftsmacht entwickeln muss

Macron hat offen erklärt, dass Europa sich zu einer Wirtschaftsmacht entwickeln muss

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat ein starkes und klares Signal an Europa gesendet: Unser Kontinent darf nicht länger „nur ein großer Markt“ sein, sondern muss zu einer wirtschaftsstarken Kraft werden, die selbstständig Entscheidungen treffen kann. Laut Macron handelt es sich nicht um eine weitere „Übergangsphase“, sondern um eine neue Ära mit veränderten Spielregeln.

Die neuen Einflussfaktoren werden laut Macron nicht so schnell verschwinden. Es handele sich also nicht um einen vorübergehenden Schock, sondern um einen strukturellen Wendepunkt.

Kein Zurück mehr in der Energiefrage

Mit Blick auf das Ende der Billigenergielieferungen aus Russland im Jahr 2022 bekräftigte der Präsident seine klare Position: Es gibt kein Zurück mehr. Laut Macron wird das Konzept einer „permanenten und günstigen Energiequelle“ für Europa nicht zurückkehren – daher sei eine Anpassung an eine neue Energieordnung notwendig.

Neue wirtschaftliche Realität vor dem Hintergrund der USA und Chinas

Macron hob insbesondere mehrere Bereiche hervor:


  • Die USA wenden Zölle und Zwangsmaßnahmen gegen die europäische Wirtschaft an und verändern damit die „Spielregeln“.



  • Er bezeichnete China als autoritäres Regime und merkte an, dies sei eine „kollektive Entscheidung“.


Einfach ausgedrückt: Die Weltgemeinschaft ist nicht mehr so ​​offen und lädt nicht mehr ein. Wer stärker ist, bestimmt die Bedingungen. Daher muss auch Europa lernen, seine Interessen entschiedener zu verteidigen.

Was beschleunigen hohe Energie- und CO₂-Preise?

Ein weiterer wichtiger Punkt Macrons: Steigende Energiepreise und CO₂-Kosten könnten die Deindustrialisierung beschleunigen, nicht die Dekarbonisierung. Wenn Fabriken ihre Produktion also nicht aus Umweltgründen, sondern schlichtweg aus Überlebensnot drosseln, ist dies ein gefährliches Szenario für Europa.

„Uneuropäische“ Maßnahmen könnten nötig sein

Die interessanteste und zugleich realistischste Aussage des Präsidenten lautete: Manchmal müssen Entscheidungen getroffen werden, die nicht ganz zu Europas DNA passen. Dies sei jedoch keine Abkehr von Werten, sondern eine Strategie zum Überleben und zur Stärkung in der neuen Ära.

Die EU bleibt im Zentrum

Macron präsentierte die Europäische Union als einen Ort, an dem Rechtsstaatlichkeit und ein berechenbares System gewahrt bleiben. Das heißt, egal wie stark der externe Druck zunimmt, Europa darf sich nicht von seinem Status als Raum der Ordnung und des verlässlichen Rechts lösen.

Im Kern sendet Macron ein starkes Signal: „Es ist Zeit aufzuwachen.“ Europa soll nicht länger als Markt, sondern als Wirtschaftsmacht agieren. Die Strategie, es allen recht zu machen, funktioniert in dieser Ära nicht – das ist keine Netflix-Serie, sondern Geoökonomie.

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