Trump-Regierung könnte Aktionär von OpenAI werden

US-Präsident Donald Trump gab am Freitag bekannt, dass er mit Unternehmen für künstliche Intelligenz (KI) über Vereinbarungen verhandelt, um sicherzustellen, dass „die amerikanische Bevölkerung vom KI-Erfolg profitieren kann“. Obwohl Trump keine spezifischen Firmennamen nannte, berichtete CNBC, dass die Trump-Regierung eine staatliche Beteiligung an OpenAI diskutiert. Techcrunch.com berichtet .
Berichten zufolge könnte diese Beteiligung zur Bildung eines von OpenAI vorgeschlagenen „Public Wealth Fund“ (Öffentlicher Wohlstandsfonds) verwendet werden. Laut dem Plan des Unternehmens würden die Einnahmen des Fonds direkt an die Bürger ausgeschüttet, sodass Menschen unabhängig von ihrem Anfangskapital vom KI-Wachstum profitieren können. Bloomberg zufolge unterstützte Trump diese Idee und betonte, dass die amerikanische Bevölkerung Partner dieser Unternehmen werden sollte.
OpenAI-CEO Sam Altman diskutiert seit Anfang 2025 die Idee staatlicher Beteiligungen an großen KI-Unternehmen. Dies entspricht Trumps Interesse an staatlichem Eigentum an profitablen Firmen. So kaufte die US-Regierung im vergangenen Jahr eine 10-prozentige Beteiligung an dem Chiphersteller Intel, der in finanzielle Schwierigkeiten geraten war.
Diese Idee weckt Interesse auf beiden Seiten des politischen Spektrums. Senator Bernie Sanders schlug vor, eine einmalige 50-prozentige Steuer für Unternehmen wie OpenAI, Anthropic und xAI (Teil von SpaceX) einzuführen. Nach Sanders’ Ansicht sollte diese Steuer in Form von Aktien gezahlt werden und sicherstellen, dass die durch KI generierten Billionen Dollar allen zugutekommen.
Die Initiative ist jedoch nicht frei von Kritik. David Sacks, Trumps ehemaliger Berater für KI und Kryptowährungen, warnte, dass diese Idee zu einer übermäßigen Verflechtung von Unternehmen und Regierung führen könnte. Der ehemalige Microsoft-Mitarbeiter Dare Obasanjo vermutete in sozialen Netzwerken, dass diese Schritte den Boden für eine staatliche Rettung (Bailout) von OpenAI bereiten.















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