Anthropic startet geheimes Claude-Mythos-Modell für die US-amerikanische NSA

Um das amerikanische Unternehmen Anthropic, das Claude-KI-Modelle entwickelt, entbrennt eine große Kontroverse. Die Financial Times berichtet unter Berufung auf informierte Kreise, dass die US-amerikanische National Security Agency (NSA) ein spezielles Claude-Mythos-Modell für Cyberoperationen einsetzt. Dies geschieht, obwohl die Zusammenarbeit zwischen dem Unternehmen und Einrichtungen des US-Verteidigungsministeriums offiziell untersagt war. Ixbt.com berichtet .
Laut der Publikation haben Anthropic-Ingenieure in den letzten Monaten mit Abteilungen der NSA zusammengearbeitet, um das Mythos-Modell an spezialisierte Aufgaben anzupassen. Obwohl offiziell von Cybersicherheitsbedürfnissen die Rede ist, vermuten Quellen, dass diese Technologie bei offensiven Operationen, etwa zum Auffinden und Ausnutzen von Schwachstellen in ausländischen Computernetzwerken, eingesetzt werden könnte.
Moderne Cyberkonflikte entwickeln sich viel schneller als noch vor einigen Jahren. Wenn es früher Monate dauerte, bis eine Schwachstelle identifiziert und ausgenutzt wurde, wird diese Zeit heute in Stunden oder sogar Minuten gemessen. Unter solchen Bedingungen werden KI-Tools zu einem entscheidenden Vorteil für Nachrichtendienste. Das Claude-Mythos-Neuronale Netz ist in der Lage, Software automatisch zu analysieren und zahlreiche Schwachstellen in Betriebssystemen und Browsern zu finden.
Der Konflikt zwischen dem Unternehmen und der US-Regierung begann Anfang 2026, als das Weiße Haus einen 200-Millionen-Dollar-Vertrag mit Anthropic verhandelte. Damals forderte die Regierung eine Lockerung der Beschränkungen für KI-Systeme, doch der CEO des Unternehmens, Dario Amodei, lehnte den Einsatz von KI in der Massenüberwachung und in autonomen Kampfsystemen ab. Im März 2026 stufte das Pentagon Anthropic-Produkte daher als „systemisches Risiko“ für die nationale Sicherheit ein.
Derzeit verteidigt das Unternehmen seine Rechte vor Gericht, während staatliche Stellen nationale Sicherheitsbedenken anführen. Wenn sich die Informationen der Financial Times bestätigen, nimmt die Situation paradoxe Züge an: Geheimdienste nutzen weiterhin heimlich Technologien eines Unternehmens, das sich mit der Bundesregierung im Streit befindet und offiziell als gefährlich eingestuft wurde.















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