China genehmigt als erstes Land kommerziellen Einsatz invasiver Hirnimplantate

China hat als erstes Land der Welt die kommerzielle Nutzung einer invasiven Gehirn-Computer-Schnittstelle (BCI) genehmigt. Das von Neuracle Technology aus Shanghai und Wissenschaftlern der Tsinghua-Universität entwickelte NEO-Implantat ist für Patienten bestimmt, die aufgrund von Rückenmarksverletzungen gelähmt sind. Dieses Gerät hat klinische Studien bestanden und ist das erste invasive BCI-Produkt, das in die breite medizinische Praxis eingeführt wurde. Ixbt.com berichtet .
Die Wirksamkeit der neuen Technologie wurde am Beispiel des 39-jährigen Xuey Dun bewiesen. Nach einem Autounfall vor sechs Jahren vom Hals abwärts gelähmt, begann der Mann nach der NEO-Implantation und einem 11-monatigen Rehabilitationskurs wieder, mit eigener Hand zu schreiben. Das münzgroße Gerät verfügt über Sensoren, die in die Schutzschicht implantiert werden, ohne die Großhirnrinde zu beschädigen. Diese Methode gilt als sicherer als das N1-Implantat von Elon Musks Neuralink-Projekt.
Das NEO-System empfängt Gehirnsignale und wandelt sie mithilfe eines Computers in Befehle für einen speziellen Roboterhandschuh um. Experten weisen darauf hin, dass das Risiko von Blutungen und Narbenbildung sinkt, da die Sensoren nicht direkt in die Großhirnrinde eindringen. Daher konnten chinesische Regulierungsbehörden das Zulassungsverfahren für diese Technologie beschleunigen.
Die chinesische Regierung hat die Entwicklung von Neurotechnologien zur strategischen Priorität erklärt. Das NEO-Implantat wird bereits in das nationale Krankenversicherungssystem integriert, was künftig eine teilweise Kostenübernahme der Behandlung für Patienten ermöglicht. Derzeit führen mehrere Unternehmen in China, wie NeuroXess und StairMed, aktive Forschungen in diesem Bereich durch.











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