Moskauer Parade wird verkürzt: Russland macht Ukraine für die Entscheidung verantwortlich

Die traditionelle Militärparade in der russischen Hauptstadt Moskau anlässlich des 9. Mai – dem „Tag des Sieges“ – wird in diesem Jahr in einem kompakteren Format als üblich organisiert.
Dies gab Kreml-Sprecher Dmitrij Peskow bekannt.
Seinen Worten zufolge hänge die Kürzung des Paradeprogramms mit der „aktuellen operativen Lage“ und der Notwendigkeit verstärkter Sicherheitsmaßnahmen zusammen. Die Behörden begründeten diese Entscheidung mit möglichen Bedrohungen durch die Ukraine.
Es wurde darauf hingewiesen, dass bei der diesjährigen Veranstaltung sowohl die Vorführung von Militärtechnik als auch die Teilnahme von Kadetten gestrichen werden. „Wir ergreifen alle notwendigen Maßnahmen, um das Risiko zu minimieren.
Daher wird die Parade in einer vereinfachten Form durchgeführt“, sagte Peskow.
Dennoch wird die Veranstaltung traditionsgemäß auf dem Roten Platz im Zentrum Moskaus stattfinden. Die Behörden betonen ausdrücklich, dass die Feierlichkeiten zum „Tag des Sieges“ nicht vollständig abgesagt werden, die Sicherheit jedoch oberste Priorität habe.
Beobachtern zufolge deuten die diesjährigen Änderungen auf verschärfte Sicherheitsvorkehrungen vor dem Hintergrund der angespannten Lage in der Region hin.
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