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Gerichtsprozess gegen Baschar al-Assad in Syrien eröffnet

In Syrien hat der Prozess im Fall Baschar al-Assad begonnen

In Syrien haben die Gerichtsverfahren im Fall des ehemaligen Präsidenten Baschar al-Assad und der Beamten, die in seiner Regierung tätig waren, begonnen, wie France 24 berichtete.

Den Angaben zufolge fand am 26. April die erste Gerichtsanhörung in diesem Fall statt.

Gegen Baschar al-Assad, der Syrien verlassen hat, und seinen Bruder Maher al-Assad wird der Prozess in Abwesenheit geführt.

Gleichzeitig nahm ihr Verwandter und ehemaliger Sicherheitsbeamter Atif Najib in Handschellen an der Gerichtsanhörung teil. Richter Fachr ad-Din al-Aryan betonte, dass diese Verfahren einen ersten Schritt im Rahmen der Übergangsjustiz darstellen.

Ihm zufolge umfassen diese Fälle sowohl Inhaftierte als auch Angeklagte, die am Prozess teilnehmen, sowie Personen, die sich der Justiz entziehen.

Quellen zufolge sind diese Anhörungen eine Vorbereitungsphase für die künftigen Hauptprozesse gegen Assad und andere hochrangige Persönlichkeiten.

Atif Najib wurde im Januar 2025 nach dem Sturz der Assad-Regierung festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, im Jahr 2011 Massenverhaftungen und Repressionen in der Region Daraa geleitet zu haben.

Der 13 Jahre andauernde Bürgerkrieg in Syrien forderte mehr als eine halbe Million Menschenleben und zwang Millionen von Menschen, ihre Heimat zu verlassen. Die neue Regierung hat versprochen, Gerechtigkeit für die während der Ära Assad begangenen Verbrechen zu gewährleisten.

Die nächste Gerichtsanhörung ist für den 10. Mai angesetzt.

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