Mutmaßlicher Spion in Deutschland festgenommen

In Deutschland ist ein kasachischer Staatsbürger festgenommen worden, der verdächtigt wird, an Spionage- und Sabotageaktivitäten zugunsten russischer Interessen beteiligt gewesen zu sein. Dies berichtete die „Deutsche Welle“.
Den Angaben zufolge wird der am 28. April festgenommene 47-jährige Mann verdächtigt, in Deutschland Informationen zum Verteidigungssystem gesammelt und an externe Kontakte übermittelt zu haben.
Nach Version der Staatsanwaltschaft hat er bis Mai 2025 Informationen über wichtige Objekte an russische Geheimdienste weitergeleitet. Unter anderem wurden Fotos von Regierungsgebäuden in Berlin, von Militärkonvois auf Autobahnen sowie von Dienstwagen offizieller Amtsträger versendet.
Bei der Untersuchung seines Smartphones während der Ermittlungen wurden zahlreiche Fotos und Daten sichergestellt. Obwohl er hauptsächlich Objekte aus öffentlich zugänglichen Quellen fotografierte, bewerten die Behörden dies als Sammlung militärischer Informationen auf dem Territorium eines NATO-Mitgliedstaates.
Zudem wurde bekannt, dass der Verdächtige versucht haben soll, Personen für mögliche Sabotageakte in Deutschland anzuwerben, und erklärt habe, „zu jedem Auftrag bereit zu sein“.
Derzeit wartet er auf eine gerichtliche Entscheidung. Die Ermittlungsbehörden setzen die detaillierte Untersuchung des Falls fort.
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