In Russland entwickelte Drohnen zur Erkennung versteckter Stromnetzdefekte

Ingenieure der russischen Unternehmensgruppe Aeromaks haben eine Technologie zur Diagnose von Hochspannungsleitungen mittels Drohnen entwickelt und patentiert. Das neue System ermöglicht die Früherkennung gefährlicher Defekte durch Analyse der für das menschliche Auge unsichtbaren Ultraviolettstrahlung. Ixbt.com berichtet .
Die Methode basiert auf der Erfassung eines Phänomens namens 'Koronaentladung'. Dabei handelt es sich um einen mikroskopischen Blitz an beschädigten Stellen von Leitungen oder Isolatoren, der Ultraviolettstrahlung aussendet. Eine Hochgeschwindigkeitskamera an Bord der Drohne erfasst diese Blitze, woraufhin die Daten mithilfe spezieller mathematischer Algorithmen verarbeitet werden.
Das Besondere an dieser Entwicklung ist, dass das System nicht nur Lichtquellen identifiziert, sondern die Pulsation der Entladung analysiert. Wenn die Blitze rhythmisch synchron zur Netzfrequenz (50 Hz) auftreten, deutet dies auf einen schwerwiegenden Defekt hin. Unregelmäßige Blitze werden als Hintergrundrauschen interpretiert und ignoriert.
Im Gegensatz zu bestehenden Analoga funktioniert das Aeromaks-System dank spezieller Filter auch bei Tageslicht effektiv und bestimmt den Schweregrad des Defekts genau. Zukünftig ist die Integration künstlicher Intelligenz geplant, um die Vorhersage von Fehlerentwicklungen und die Wartungsplanung zu unterstützen.















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