C12-Startup entwickelt Methode zur Integration von Kohlenstoffnanoröhren in Quantenchips

Das französische Unternehmen C12 gab einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur industriellen Herstellung von Quantenprozessoren bekannt. Das Startup entwickelte die Pick & Place-Technologie, die den Transfer einzelner Kohlenstoffnanoröhren auf Quantenchips mit hoher Präzision und Qualitätskontrolle ermöglicht. Dieser Ansatz ähnelt modernen Verpackungsmethoden für Halbleiter, doch C12-Ingenieure passten dieses Prinzip erfolgreich an Nanoröhren im Nanometerbereich an, die Quantenbits beherbergen. Laut Ixbt.com berichtet .
Die Quantenprozessoren des Unternehmens nutzen Spin-Qubits, die in Nanoröhren aus ultrareinem Kohlenstoff-12-Isotop eingebettet sind. Eine der größten Herausforderungen in der Quantenindustrie ist die Nichteinheitlichkeit der Qubits. Selbst kleine Materialdefekte verursachen Rauschen, was zu Rechenfehlern führt. Die neue Technologie löst dieses Problem durch eine Zwischensmontagephase: Jede Nanoröhre wird vor dem Einsetzen auf den Chip elektrisch getestet, wodurch nur fehlerfreie Elemente verwendet werden.
Kohlenstoffnanoröhren ziehen Entwickler an, da sie eine rauscharme „saubere“ Quantenumgebung schaffen. Zudem sind sie mit bestehenden Halbleiterfertigungstechnologien kompatibel, was den Übergang zur Massenproduktion von Quantenchips erleichtert. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, einen supraleitenden Quantenbus als Kommunikationskanal zwischen Qubits zu erstellen.
Derzeit hat C12 einen Hochdichteprozessor mit 17 Quantengeräten auf einem einzigen Chip vorgestellt. Das Experiment bestätigte, dass die Integration von Nanoröhren nicht nur präzise, sondern auch reproduzierbar ist. Das Unternehmen plant, das Aïdôs-System im Jahr 2027 und die Panopeia-Plattform, die mit 800 logischen Qubits arbeiten kann, bis 2033 auf den Markt zu bringen.















Kommentare 0
…