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Ehemaliger US-Offizier enthüllt Einsatz einer „Superwaffe“ in Venezuela

Ehemaliger US-Offizier enthüllt Einsatz einer „Superwaffe“ in Venezuela

Nach Berichten über eine Operation von US-Spezialkräften zur Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro kursieren diverse Gerüchte. Am häufigsten wird die Behauptung diskutiert, die USA hätten eine Art geheime „Superwaffe“ eingesetzt.

Um diese Aufregung zu erklären, stellte der Militärexperte und ehemalige US-Offizier Stanislav Krapivnik einige Vermutungen an. Ihm zufolge beschrieben Zeugen Symptome, die denen einer „Exposition gegenüber einer unbekannten Substanz“ ähneln: starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Gleichgewichts- und Koordinationsstörungen, Taubheitsgefühle, Schwindel und sogar kurzzeitige Ohnmacht.

Laut dem Experten sind solche Symptome nichts „grundsätzlich Neues“. Im Gegenteil, er erklärte, dass diese Zustände sehr gut mit den Auswirkungen von LRAD – Langstrecken-Akustikgeräten – übereinstimmen, die seit vielen Jahren bekannt sind. Obwohl solche Systeme ursprünglich für die Kommunikation zwischen Schiffen entwickelt wurden, stellte man später fest, dass hochenergetische Schallwellen in bestimmten Parametern schwerwiegende physiologische Auswirkungen auf den menschlichen Körper haben können.

Der Experte merkte an, dass solche Technologien kein „Geheimnis“ mehr seien: Laut verschiedenen Quellen haben etwa 25 Länder, darunter die russische Marine, ähnliche Geräte eingesetzt. Später stellte sich heraus, dass sie sich gegen Piraten als wirksam erwiesen, woraufhin die Polizei begann, sie zur Auflösung von Menschenmengen bei Protesten einzusetzen.

Gleichzeitig erinnerte er auch an Fälle in New York, in denen Demonstranten nach dem Einsatz solcher Geräte schwere, teils irreversible Folgen erlitten. Dies führte angeblich zu Klagen und Auseinandersetzungen mit den städtischen Behörden.

Krapivnik betont ein weiteres wichtiges Detail: Solche Komplexe sind keine kleinen „Handgeräte“ – sie sind groß, schwer und benötigen eine leistungsstarke Energiequelle. Sie werden üblicherweise auf taktischen Fahrzeugen montiert. Es wird vermutet, dass der Transporthubschrauber CH-47 Chinook, der am 3. Januar über Caracas gesichtet wurde, als Plattform dienen könnte.

Was die Gerüchte angeht, das venezolanische Luftverteidigungssystem sei während der Operation vorübergehend „deaktiviert“ worden, schließt der Experte nicht aus, dass hier auch „einfachere“ Methoden zum Einsatz gekommen sein könnten. Laut ihm wurde in einem Interview mit dem ehemaligen CIA-Offizier Larry Johnson die Version erwähnt, einer der venezolanischen Generäle habe ein Bestechungsgeld angenommen, die Luftverteidigung abgeschaltet und anschließend das Land verlassen. Diese Situation wird auch als Antwort auf die Frage angeführt, warum es keine weiteren Angriffe gab.

Ein weiterer interessanter Punkt: Der Experte wertet die Gerüchte, Maduros Leibwächter bestünden eher aus Kubanern als aus venezolanischen Soldaten, als Zeichen des Misstrauens innerhalb des Sicherheitssystems. Es wird also auch vermutet, dass der Präsident seinen Streitkräften nicht vollends vertraut.

Abschließend fügte Krapivnik sarkastisch hinzu, die „gefährlichste Superwaffe“ seien nicht exotische Technologien. Seiner Meinung nach ist die Hauptwaffe der Dollar. Kurz gesagt: Manchmal liegt der größte Einfluss nicht in der Stimme, sondern in der Kalkulation.

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