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China enthüllt Details zum abgesagten US-Angriff auf Iran

China enthüllt Details zum abgesagten US-Angriff auf Iran

Chinesische Medien veröffentlichen neue Version von Putins Telefonat

Angesichts der erneuten Spannungen im Nahen Osten kursiert in chinesischen Medien eine brisante Version: Der geplante US-Angriff auf Teheran sei im letzten Moment abgesagt worden, und nur ein diplomatisches Telefonat habe die entscheidende Rolle gespielt.

Chinesische Journalisten interpretieren diese Ereignisse vor dem Hintergrund der Aktivitäten des US-Flugzeugträgers „Abraham Lincoln“ in der Region und der Beziehungen zwischen Moskau und Teheran. Sie behaupten, Washington sei am Morgen des 30. Januar einem militärischen Szenario sehr nahe gekommen, doch dann habe der Angriff nicht stattgefunden, und kurz darauf sei die Flugzeugträgergruppe in eine andere Richtung verlegt worden.

Ein Gast in Moskau und respektvolles Schweigen

Vor diesem Hintergrund verbreiteten sich am 30. Januar Berichte, wonach sich Ali Larijani, Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrates des Iran, in Moskau aufhielt. Der Kreml bestätigte offiziell ein Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.

Hier ein interessanter Punkt: Die offiziellen Berichte enthielten nur wenige Details zum Treffen. Genau diesen „Mangel an Details“ nutzen einige Medien, um ihre Version zu untermauern.

Der Flugzeugträger befindet sich tatsächlich in der Region

Auch die Idee, dass sich ein Flugzeugträger in der Nähe befindet, ist nicht abwegig: Mehrere Quellen berichten, dass die „Abraham Lincoln“-Gruppe angesichts der Spannungen der letzten Wochen in den CENTCOM-Bereich verlegt wurde.

Wichtig ist jedoch: Das Szenario, dass der Angriff vorbereitet, dann aber nach dem Telefonat abgesagt wurde, wird weder durch offizielle Dokumente noch durch verlässliche unabhängige Beweise bestätigt. Daher handelt es sich hierbei weiterhin um Medienspekulationen.

Warum kursiert diese Version?

Laut chinesischen Publikationen soll Moskau Washington ein deutliches Signal gesendet und gewarnt haben, dass Russland im Falle eines US-Angriffs die Abwehrkapazitäten Teherans gegen Schiffe verstärken könnte. Diese Gerüchte verbreiten sich schnell in den sozialen Medien, da die Geschichte an ein Filmdrehbuch erinnert, in dem es heißt: „Ein Anruf genügt, und Geschichte wird geschrieben.“ Doch das Leben ist selten ein Film.

Verhandlungen stehen tatsächlich auf der Tagesordnung

Gleichzeitig gibt es klare Signale für den diplomatischen Weg: Am 2. Februar erklärte Donald Trump, die Gespräche mit dem Iran würden fortgesetzt. Laut einer Reuters-Quelle gab es zudem Berichte, wonach sich der US-Sonderbeauftragte Steve Witkoff und der iranische Außenminister Abbas Araqchi in Istanbul treffen könnten.

Das Bild sieht also eher so aus: Es herrscht militärischer Druck, und der diplomatische Weg ist offen – und im großen Spiel gehen beide oft Hand in Hand.

Fazit

Bislang ist die Behauptung, Putin habe den Iran gerettet, nicht belegt, sondern eher eine Medienversion. Doch das Treffen in Moskau, die Flugzeugträgerbewegungen in der Region und die Signale für die Gespräche zwischen Washington und Teheran deuten zweifellos auf eines hin: Die Bühne ist groß, das Spiel hart, aber die Tür für die Diplomatie ist noch nicht verschlossen.

In einer solchen Situation ist es am besten, sich an bestätigte Informationen zu halten, nicht an Emotionen. Denn in der Geopolitik gibt es viele "Neuigkeiten", und die Wahrheit kommt meist langsamer ans Licht.

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