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Der Skandal um das norwegische Königshaus ist erneut aufgeflammt

Der Skandal um das norwegische Königshaus ist erneut aufgeflammt

Der Prozess gegen Marius Borg Høyby, den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit, der Ehefrau des norwegischen Thronfolgers, hat begonnen. Der 28-Jährige, der am 1. Februar von der Polizei in Oslo festgenommen wurde, ist einer Reihe schwerer Verbrechen, darunter sexueller Missbrauch und Körperverletzung, beschuldigt. Vor diesem Hintergrund ist die Debatte über die Zukunft der Monarchie in Norwegen erneut hitzig geworden.

Marius Borg Høyby: Verbrechen und Anschuldigungen

Obwohl Marius Borg Høyby der Adoptivsohn von Kronprinz Haakon ist, gehört er offiziell nicht zur Königsfamilie. Dennoch schädigt sein Verhalten das Ansehen des Königshauses erheblich:


  • Zusammenfassung der Anklage: Die ursprünglich 32 Anklagepunkte umfassende Liste wurde später um sechs weitere erweitert.



  •  Opfer: Die ehemalige „Love Island“-Teilnehmerin Nora Haukland wurde als eines der Missbrauchsopfer genannt.



  • Drogenmissbrauch: Høyby wurde bereits wegen Drogenbesitzes verurteilt, und bei seiner letzten Festnahme wurden Spuren von Kokain und Marihuana in seinem Blut gefunden.



  • Position: In der ersten Gerichtsverhandlung wies er die Vergewaltigungsanklage kategorisch zurück.


Der Fall Epstein und Mette-Marits „Verlegenheit“

Die Skandale beschränkten sich nicht auf Marius. Dokumente aus dem Fall Jeffrey Epstein, die in den USA veröffentlicht wurden, enthüllten Korrespondenz zwischen Kronprinzessin Mette-Marit und ihm.


  • Lob: In Berichten aus den Jahren 2011 bis 2014 beschrieb Mette-Marit Epstein als „charmanten und gutherzigen Menschen“.



  • Die heikle Frage: In einer der Korrespondenzen stellte sich heraus, dass die Prinzessin Epstein um Rat bezüglich unanständiger Fotos ihres Sohnes Marius auf seinem Handy gebeten hatte.



  • Die Entschuldigung: Die Prinzessin gab zu, dass ihre Beziehung zu Epstein ein großer Fehler gewesen sei, und drückte tiefe Scham aus.


Gesundheitliche Probleme und die Zukunft der Monarchie

Dieser emotionale Druck trifft die 52-jährige Prinzessin Mette-Marit, deren Gesundheitszustand sich verschlechtert hat, zu einem Zeitpunkt, an dem sie möglicherweise bald eine Organtransplantation benötigt.

Die größten Medien des Landes stellen die Frage, ob die Prinzessin Königin werden kann. Auch das norwegische Parlament hat die Frage des Übergangs zur Republik erörtert. Obwohl die Mehrheit der Abgeordneten für den Erhalt der Monarchie stimmte, sinkt das Vertrauen der Öffentlichkeit von Jahr zu Jahr:


  • 2017: 81 % Zustimmung;



  • 2025: 72 %;



  • Heute: Nur noch 61 % der Norweger unterstützen die Königsfamilie.


Halten Sie es für die richtige Entscheidung, die jahrhundertealte Monarchie aufgrund persönlicher Fehler und familiärer Konflikte aufzugeben?

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