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Das Europäische Parlament fordert Maßnahmen zum Schutz der Ukraine vor dem Winter

Das Europäische Parlament fordert Maßnahmen zum Schutz der Ukraine vor dem Winter

In der Sitzung des Europäischen Parlaments in Straßburg wurden die Angriffe auf das ukrainische Energiesystem und die daraus resultierende humanitäre Krise ausführlich erörtert. EU-Vertreter erklärten, Moskau nutze Kälte und Dunkelheit als Waffen, um den Willen des ukrainischen Volkes zu brechen.

„Der Winter ist Russlands Hauptwaffe“

EU-Kommissarin Marta Koss betonte, die Angriffe auf die ukrainische Infrastruktur seien nicht nur eine Militäroperation, sondern ein systematisches Verbrechen, das darauf abziele, unerträgliche Lebensbedingungen für die Bevölkerung zu schaffen. „Die Welt beobachtet die Strategie des Kremls, die Ukraine einzufrieren“, sagte Koss. Sie betonte, solche Aktionen würden nicht ungestraft bleiben und an einem 20. Sanktionspaket gegen Russland werde bereits gearbeitet.

Finanzielle Hilfe und Ausrüstung

Die Europäische Union verspricht, die Ukraine nicht im Stich zu lassen. Den vorliegenden Informationen zufolge:


  • Seit 2022 wurden 1,3 Milliarden Euro an humanitärer Hilfe bereitgestellt.



  • Für 2026 sind zunächst 145 Millionen Euro vorgesehen.



  • Bislang wurden mehr als 11.000 Generatoren und 7.000 Transformatoren in die Ukraine geliefert.


Den Abgeordneten zufolge kann der Frieden jedoch nicht allein mit Generatoren aufrechterhalten werden. „Zuallererst müssen wir den ukrainischen Luftraum schützen“, fügte der EU-Kommissar hinzu.

„Kholodomor“: Tod durch Kälte

Der deutsche Abgeordnete Tobias Kremer, der kürzlich von einem Besuch in Kiew zurückkehrte, zeigte sich beeindruckt von der Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung. Seinen Angaben zufolge konnten selbst -27 Grad Celsius und Wassermangel die Ukrainer nicht unterkriegen. Der litauische Abgeordnete Petras Auštravičius bezeichnete jeden Raketenangriff als Bruch europäischer Versprechen und forderte, dass Russlands Vorgehen von einem Sondertribunal untersucht wird.

Das Ausmaß des wirtschaftlichen Schadens ist erschreckend

Während der Debatte wurden die neuesten Schätzungen der Weltbank angeführt: Der Schaden im ukrainischen Energiesektor übersteigt 68 Milliarden US-Dollar. Der Abgeordnete Liudas Majilis erklärte, jeder von Europa bereitgestellte Euro sei im Vergleich zu dem vom Kreml zerstörten Reichtum unbedeutend. Er warnte, dass, wenn jetzt nicht mehr Geld bereitgestellt werde, der Preis in Zukunft in Menschenleben zu zahlen sein werde.

Politische Differenzen

Obwohl die Mehrheit die Ukraine unterstützte, warfen Vertreter der rechten Kräfte der EU vor, nichts zur Beendigung des Krieges zu unternehmen. Diese Ansichten stießen jedoch auf scharfe Ablehnung. Der grüne Europaabgeordnete Damian Bezelager erinnerte seine Kollegen an das Konzept des „Holodomor“ (Tod durch Kälte) und bezeichnete dies als das größte Kriegsverbrechen des Jahres 2026.

Glauben Sie, dass die europäische Hilfe für die Ukraine ausreicht, um unbeschadet durch diesen Winter zu kommen?

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