Trump will die Vereinten Nationen durch den „Friedensrat“ kontrollieren

Die US-Regierung hat angekündigt, noch enger mit den Vereinten Nationen zusammenzuarbeiten und deren Kapazitäten unter der Aufsicht des „Friedensrats“ voll auszuschöpfen. Dies erklärte Präsident Donald Trump bei der ersten Sitzung des Gremiums in Washington.
Laut Trump streben die USA eine „sehr enge Zusammenarbeit“ mit den Vereinten Nationen an. Der „Friedensrat“ soll als Mechanismus die Aktivitäten der UN nahezu permanent überwachen und deren „ordnungsgemäßes Funktionieren“ sicherstellen.
Gleichzeitig sprach der US-Präsident auch über Pläne zur finanziellen Unterstützung der Vereinten Nationen sowie zur Erneuerung und Modernisierung ihrer Infrastruktur. Seiner Ansicht nach sollten die Vereinten Nationen mit angemessener Unterstützung und strenger Aufsicht zu einem effektiveren und „stärkeren Instrument“ der internationalen Politik werden.
Berichten zufolge fand am 19. Februar in Washington die erste Sitzung des „Friedensrats“ statt, an der über 20 Delegationen aus verschiedenen Ländern teilnahmen.
Ursprünglich sollte diese Struktur die Lage im Gazastreifen beobachten, Stabilität gewährleisten und den Wiederaufbau koordinieren. Später brachte Trump die Idee ein, die Befugnisse des Rates auszuweiten und ihn somit zu einem aktiveren Akteur bei der Lösung von Konflikten in anderen Regionen zu machen.
Kurz gesagt: Washington will eine „Friedensarchitektur“ in neuem Format errichten: einerseits Kooperation und finanzielle Unterstützung mit den Vereinten Nationen, andererseits einen Mechanismus, der einer strengen Kontrolle und externen Steuerung ähnelt. Nun stellt sich die Frage: Wird diese Initiative die Effektivität der Vereinten Nationen steigern oder die Konflikte um die Organisation weiter verschärfen?
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