5G-Netzausbau in Russland droht Telekommunikationsbetreibern hohe Verluste

5G-Netzausbau in Russland droht Telekommunikationsbetreibern hohe Verluste

Telekommunikationsbetreiber in Russland stoßen bei der Entwicklung der 5G-Technologie auf erhebliche Hindernisse. Die zugewiesenen Frequenzen erhöhen die Geschwindigkeit nach dem neuen Standard nicht, sondern zeigen auf Smartphone-Bildschirmen lediglich ein Symbol an. Laut Kommersant, das sich auf eine MTS-Studie beruft, drohen den Betreibern unter den aktuellen Bedingungen Verluste in Höhe von Dutzenden Milliarden Rubel im Verbrauchersegment. Dies berichtet Ixbt.com. berichtet .

Die Gesamtkapitalausgaben für die 5G-Einführung bis 2036 könnten 335 Milliarden Rubel übersteigen, wovon 286 Milliarden Rubel auf das B2C-Segment entfallen. Prognosen zufolge wird genau dieser Bereich voraussichtlich Verluste von 84 Milliarden Rubel verursachen. Im Gegensatz dazu könnte das B2B-Segment durch industrielle und infrastrukturelle Anwendungen Gewinne von bis zu 63 Milliarden Rubel erzielen.

Das Hauptproblem liegt im Frequenzbereich von 4,8–4,99 GHz. Dieser Bereich erfordert 1,5- bis 2-mal mehr Basisstationen als die für 5G optimalen Frequenzen von 3,4–3,8 GHz. Zur Information: Die optimalen Frequenzen werden derzeit von Sicherheitsbehörden genutzt. Unter diesen Bedingungen ist der Geschwindigkeitszuwachs minimal, und Nutzer sehen lediglich formal ein 5G-Symbol.

Zusätzliche Schwierigkeiten ergeben sich aus dem Mangel an einheimischer Ausrüstung und kompatiblen Geräten – ihr Anteil liegt derzeit bei nur 3 %. Geplant ist, dass die ersten kommerziellen 5G-Netze 2027 in Moskau, Sankt Petersburg und Nowosibirsk starten und bis 2029 alle Millionenstädte erreichen. Zudem wird nicht erwartet, dass iPhone-Nutzer Zugang zu dieser Technologie erhalten.

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Abror Shuhratov
«ZAMIN.UZ» Redakteur

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