NASA verwirft Plan für staatliches ISS-Ersatzmodul nach Kritik der Wirtschaft

Die NASA hat einen Vorschlag zur Schaffung eines staatlichen „Basismoduls“ abgelehnt, das als Übergangslösung nach dem Ende des Betriebs der Internationalen Raumstation (ISS) dienen sollte. Laut dem Pressedienst der Agentur wurde diese im März vorgeschlagene Initiative offiziell eingestellt. Zuvor hatte die NASA-Führung die Schaffung eines staatlichen Zentralmoduls vorgeschlagen und dabei auf die langsamer als erwartete Entwicklung des Marktes für kommerzielle Orbitalstationen verwiesen. Ixbt.com berichtet .
Der Plan stieß auf scharfe Kritik von Vertretern des privaten Sektors, insbesondere von Unternehmen, die eigene Stationen entwickeln. Axiom Space-CEO Jonathan Cirtain bezeichnete die Initiative als unerwartet und betonte, dass das Unternehmen die Idee einer staatlichen Komponente kühl aufnahm. Vertreter der Wirtschaft sind der Ansicht, dass der Markt eine oder mehrere kommerzielle Plattformen auch ohne neue staatliche Infrastruktur unterstützen kann.
Branchenführer wie Vast-CEO Max Haot und Starlab Space-CEO Marshall Smith hoben die wachsende Nachfrage nach Weltraumforschung hervor. Ihrer Aussage nach sind nicht nur die NASA, sondern auch andere souveräne Staaten, die nicht am ISS-Programm teilnehmen, bereit, ihre Astronauten in die Umlaufbahn zu schicken. Daten von Starlab Space zeigen, dass das kommerzielle Interesse am Projekt fast 40 % höher ist als die aktuellen Kapazitäten.
Schließlich schloss sich die NASA den Argumenten der Wirtschaft an. Agenturvertreterin Bethany Stevens gab bekannt, dass die Unternehmen zuverlässige Daten vorgelegt haben, die die Existenz eines nachhaltigen kommerziellen Marktes beweisen. In Zukunft wird die NASA an zukünftigen Orbitalstationen nicht als Hauptbesitzer, sondern als einer der Kunden neben anderen staatlichen und privaten Auftraggebern teilnehmen.















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