Starker Wind reißt Heißluftballon in Chudschand los: Landsmann verletzt

Starker Wind reißt Heißluftballon in Chudschand los: Landsmann verletzt

Eine Festveranstaltung in Chudschand im benachbarten Tadschikistan anlässlich des Internationalen Kindertages endete mit einem unerwarteten Vorfall. Am Abend des 1. Juni riss eine plötzliche starke Windböe in der Nähe des Kamoli-Chudschandi-Theaters einen riesigen Heißluftballon los, der vom lokalen Unternehmen Farovon eigens aus Usbekistan für die Feierlichkeiten herbeigeschafft worden war. Durch den starken Luftstrom aus dem Gleichgewicht gebracht, stürzte der Ballon auf die Dächer mehrerer nahegelegener Wohnhäuser.

Die Abteilung des städtischen Komitees für Notfallsituationen stufte den Vorfall nicht als globale Naturkatastrophe oder Notfall, sondern als unvorhergesehenen Unfall ein.

Ein Landsmann unter den Verletzten

Nach offiziellen Angaben des Krankenhauses Nr. 1 der Stadt Chudschand erlitten drei Personen infolge dieses bedauerlichen Vorfalls Verletzungen unterschiedlichen Schweregrads. Zwei der Opfer wurden sofort ins Krankenhaus eingeliefert:

  • R.S. (46-jähriger Bürger Usbekistans): Er befand sich im Korb, als der Ballon aufstieg. Nachdem das Verankerungskabel, das den Ballon am Boden hielt, unter starker Spannung riss, stürzte er aus großer Höhe ab und wurde verletzt.

  • F.T. (40-jährige Einwohnerin von Chudschand): Sie stand als Zuschauerin in der Nähe des Ballons. Eine heftig reißende Eisenkette traf und verletzte sie. Derzeit wird sie in der neurologischen Abteilung des Krankenhauses unter ärztlicher Aufsicht behandelt.

  • Leichte Verletzungen: Quellen zufolge erlitt auch die etwa 10–11 Jahre alte Tochter der verletzten Frau, die sich am Tatort befand, leichte Verletzungen.

Schaden behoben, Konzert verschoben

Der Absturz des Heißluftballons auf zwei Haushalte in der Aminjon-Rasulov-Straße in Chudschand verursachte Schäden an deren Dächern. Vertreter des Veranstalters Farovon handelten jedoch sofort, entschädigten die Hauseigentümer vollständig für alle materiellen Schäden und reparierten die Dächer.

In einem Medieninterview bestätigte der Projektleiter des Unternehmens, dass der Heißluftballon tatsächlich aus Usbekistan gemietet worden war und viele bekannte Künstler aus Nachbarländern für das Festprogramm eingeladen wurden.

Aufgrund unerwarteter widriger Wetterbedingungen wurde das große Festkonzert, das ursprünglich am 1. Juni stattfinden sollte, aus Sicherheitsgründen auf den 2. Juni verschoben.

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Shuhrat Razzakov
«ZAMIN.UZ» Redakteur

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