Anthropic vor dem IPO: Daniela Amodei weist KI-Zweifel zurück

Anthropic vor dem IPO: Daniela Amodei weist KI-Zweifel zurück

Während Anthropic sich auf seinen großen IPO vorbereitet, hat Mitgründerin Daniela Amodei Zweifel an der Rentabilität im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) ausgeräumt. Letzte Woche gab das Unternehmen bekannt, dass es 65 Milliarden Dollar auf Basis einer Bewertung von 965 Milliarden Dollar eingeworben hat. Aufgrund der hohen Nachfrage von Investoren hat Anthropic vertraulich Unterlagen für einen Börsengang eingereicht. Laut Techcrunch.com berichtet .

Auf der Bloomberg Tech-Konferenz erklärte Amodei die Entscheidung mit dem Kapitalbedarf. Sie betonte, dass das Training und die Inferenz fortschrittlicher Modelle erhebliche Kosten verursachen. Nach Amodeis Ansicht werden Branchenführer im Laufe der Zeit stabile Kapitalzuflüsse benötigen, und öffentliche Märkte sind der geeignetste Ort, um diesen Bedarf zu decken.

Die Wachstumsraten von Anthropic sind erstaunlich: Im Mai überstieg der Jahresumsatz 47 Milliarden Dollar, während er Ende 2025 bei etwa 9 Milliarden Dollar lag. Große Konzerne wie Uber prüfen jedoch Budgetkürzungen, da nicht alle KI-Ausgaben die erwarteten Ergebnisse liefern. Dennoch glaubt Amodei, dass die Geschäftswelt die KI-Möglichkeiten noch nicht vollständig ausgeschöpft hat.

Amodei ging auch darauf ein, warum Anthropic keine eigenen Rechenzentren wie OpenAI oder Elon Musks xAI-Projekt baut. Ihrer Meinung nach zieht das Unternehmen es vor, dass die Nachfrage das Angebot leicht übersteigt, anstatt überschüssige Rechenleistung zu kaufen und Ressourcen zu verschwenden. Kürzlich wurde bekannt, dass Anthropic einen Vertrag über 1,25 Milliarden Dollar pro Monat mit xAI für Rechenleistung unterzeichnet hat.

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Nodirbek Razzokov
«ZAMIN.UZ» Redakteur

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