Das beste Elektroauto: Das Modell, das Ihnen fehlt

Wenn Sie die alten Zeiten vermissen, in denen BMW-Modellbezeichnungen den Hubraum angaben, haben wir schlechte Nachrichten: Automobilplaner entwickeln neue, komplexe Namenssysteme, damit E-Autos nicht wie Druckermodelle klingen. Diese Systeme sollen Kunden gleichzeitig Batterie- und Motorunterschiede erklären und sie zum Kauf teurerer Modelle animieren. Laut Autocar.co.uk berichtet .
Es wird immer schwieriger, leistungsstarke E-Autos attraktiv zu machen. War die Wahl zwischen einem Audi A5 mit Vierzylinder und einem S5 mit V6 früher klar, stellt sich heute die Frage: Warum für den SQ6 Aufpreis zahlen, wenn der Basis-Audi Q6 EV bereits leise und extrem schnell ist, sich fast gleich anfühlt, aber mehr Reichweite bietet? Hersteller lösen dies, indem sie günstigere Modelle leicht drosseln.
Ein Blick auf die neue Volvo EX60-Baureihe zeigt eine Kuriosität: Es gibt P6, P10 und P12, aber keinen P8. Volvo verbaut unterschiedlich große Batterien. Der P6 mit einem Motor ist effizienter, hat aber eine kleinere Batterie. Folglich bietet jede höhere Ausstattung sowohl mehr Leistung als auch mehr Reichweite. BMW geht beim neuen iX3 ähnlich vor und stattet die 40er-Variante mit einem Motor mit einer kleineren Batterie aus als die 50er-Version mit zwei Motoren.
Tatsächlich bräuchten viele Käufer genau diese nicht existierende 'P8'-Option – ein Modell mit großer Batterie und einem Motor für ca. 450 Meilen (724 km). Hersteller verzichten jedoch auf solche optimalen Konfigurationen, um Kunden zu teureren, stärkeren Versionen zu drängen, was Verbraucher zwingt, für unnötige Leistung zu zahlen.
Angesichts von 500 Meilen WLTP-Reichweite und 400-kW-Schnellladestationen könnten Fahrer mit etwas weniger Reichweite leben. Bei 50 Meilen täglich müssen Langstrecken-E-Autos wie der BMW iX3 nicht wöchentlich geladen werden. Das teuerste Modell ist also nicht immer die vernünftigste Wahl.















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