
Zum ersten Mal in der Geschichte von New York wurde der Amtseid des Bürgermeisters auf den Koran abgelegt. Der neu gewählte Zohran Mamdani trat laut Associated Press am 1. Januar 2026 offiziell sein Amt an.
Vor ihm legten die meisten Bürgermeister ihren Eid auf die Bibel ab. Mamdani blieb als Muslim seinen Überzeugungen treu und führte die Zeremonie mit dem Koran durch. In den USA ist die Verwendung eines religiösen Buches bei der Vereidigung nicht verpflichtend.
Während des Wahlkampfs konzentrierte sich Mamdani vor allem auf die hohen Lebenshaltungskosten, Probleme mit Wohnungsmieten und die Abschaffung der Gebühren für den öffentlichen Nahverkehr. Während der Kampagne mobilisierte er aktiv muslimische und südasiatische Wähler in New York.
Nach seinem Sieg rief der ehemalige Präsident Barack Obama Mamdani an, um ihm zu gratulieren. Mamdani bezeichnet sich selbst als „demokratischen Sozialisten“ und setzt sich für eine Reihe von Initiativen zur sozialen Gleichheit ein. Mamdani kann nicht Präsident der Vereinigten Staaten werden, da er in Uganda geboren wurde.
Damit ging die Verwaltung der Stadt New York erstmals in der Geschichte an einen muslimischen Bürgermeister über. In der Stadt mit rund 8,5 Millionen Einwohnern und einem Budget von etwa 120 Milliarden US-Dollar werden erhebliche Veränderungen erwartet. Zudem überschritt die Wahlbeteiligung erstmals seit 1969 die Marke von 2 Millionen Menschen.
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