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Griechenland schließt Teilnahme an Militäroperationen im Hormus-Streck aus

Griechenland schließt Teilnahme an Militäroperationen im Hormus-Streck aus

Die griechische Regierung gab bekannt, dass sie nicht beabsichtigt, an möglichen Militäroperationen im Hormus-Streck teilzunehmen. Dies betonte Pavlos Marinakis, Pressesprecher der Regierung, als er auf Fragen von Journalisten reagierte, ob Athen unter Druck der USA Militärschiffe entsenden könnte.

Laut ihm steht die Frage einer Teilnahme an Operationen im Hormus-Streck derzeit gar nicht auf der Tagesordnung. Athen bemüht sich in der Außenpolitik um eine vorsichtige und ausgewogene Position und bevorzugt es, sich nicht direkt in Konflikte in der Region einzumischen.

Gleichzeitig bestätigten die Behörden, dass Griechenland nur an der Operation Aspides der Europäischen Union im Roten Meer teilnimmt. Im Rahmen dieser Mission leistet Athen in Zusammenarbeit mit Italien einen Beitrag zur Sicherung von Handelsschiffen in der Region.

Es wurde betont, dass diese Mission klare geografische Grenzen hat und sich hauptsächlich auf das Rote Meer beschränkt, ohne den Hormus-Streck einzubeziehen. Daher sollte die Beteiligung Griechenlands an dieser Operation nicht als Einmischung in Konflikte mit dem Iran gewertet werden.

Ein Regierungsvertreter präzisierte erneut die Position Athens: Das Land beabsichtigt unter keinen Umständen, sich an möglichen militärischen Auseinandersetzungen mit dem Iran zu beteiligen. Damit zeigt Griechenland, dass es auch angesichts einer Verschärfung der Lage in der Region eine diplomatische und vorsichtige Politik bevorzugt.

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