Datenmarkt wird teurer: HDD-Knappheit hält bis 2028 an

Datenmarkt wird teurer: HDD-Knappheit hält bis 2028 an

Auf dem globalen Technologiemarkt wird erwartet, dass die Preise für Festplatten (HDD) erheblich steigen und Produktengpässe in den kommenden Jahren anhalten werden. Einem Bericht des weltweit renommierten Investmentunternehmens Morgan Stanley zufolge wird die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage bis mindestens 2028 nicht geschlossen. Diese Situation wird zu höheren Kosten für Speichergeräte führen, nicht nur für große Firmenkunden, sondern auch für normale Nutzer. Dies berichtet Ixbt.com Nachrichten berichtet.

Derzeit haben Branchenführer wie Western Digital und Seagate begonnen, die Preise für ihre Produkte schrittweise anzuheben. Analysten von Morgan Stanley weisen darauf hin, dass die jährliche Nachfrage nach HDD-Geräten auf dem Weltmarkt um etwa 40-50 % steigt. Als Haupttreiber dieses Wachstums werden die rasante Entwicklung von künstlicher Intelligenz (AI) und die Notwendigkeit, riesige Data Centers zu errichten, genannt.

Künstliche Intelligenz und Datenvolumen

Mechanische Festplatten verfügen im Vergleich zu anderen Speichermedien über eine höhere Kapazität pro Einheit. Daher können Unternehmen, die mit Cloud-Technologien und AI-Modellen arbeiten, immer noch nicht auf HDD-Dienste verzichten. Die Wachstumsrate der Produktionskapazitäten bleibt jedoch weit hinter der Nachfrage zurück — das jährliche Angebot wächst nur um 30-35 %.

Es ist unvermeidlich, dass dieser Trend auch den Markt in Usbekistan beeinflussen wird. In Anbetracht der beschleunigten Digitalisierungsprozesse und des Ausbaus lokaler Server-Infrastrukturen in unserem Land wird der Bedarf an HDD-Geräten steigen. Der Anstieg der Weltmarktpreise wird sich direkt auf die Kosten des lokalen IT-Sektors und der Unternehmer auswirken, die mit Computerkomponenten handeln.

Preise werden voraussichtlich verdoppelt

Derzeit liegt der Preis pro Terabyte Festplattenkapazität im Durchschnitt unter 15 Dollar. Laut einer Studie von Morgan Stanley planen die Anbieter jedoch, diesen Wert in den nächsten zwei bis drei Jahren auf 25 bis 30 Dollar anzuheben. Das bedeutet, dass sich der Preis für Speichergeräte fast verdoppeln könnte.

Diese Situation könnte Nutzer dazu zwingen, verstärkt auf alternative Lösungen, insbesondere SSD (Solid State Drive) Geräte, zu setzen. Für die langfristige Speicherung (Archivierung) sehr großer Datenmengen bleibt die HDD jedoch die wirtschaftlich günstigste Lösung. Laut Ixbt.com gehören auch Produktionsbeschränkungen und Probleme bei der Rohstofflieferung zu den Faktoren, die den Preisanstieg beschleunigen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Technologiewelt in den nächsten vier Jahren eine Zeit der "Plattenknappheit" erleben wird. Dies wird nicht nur PC-Bastler, sondern auch Unternehmen, die große Serversysteme verwalten, dazu veranlassen, ihre Strategien zu überdenken. Die steigenden Kosten für die Datenspeicherung könnten ihrerseits zu teureren Tarifen für Cloud-Dienste führen.

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Abror Shuhratov
«ZAMIN.UZ» Redakteur

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