400.000 Jahre alter Fund enthüllt Geheimnis der Menschheitsgeschichte

400.000 Jahre alter Fund enthüllt Geheimnis der Menschheitsgeschichte

Wissenschaftler haben die Zähne von Homo erectus , einem frühen Vorfahren des Menschen, untersucht und festgestellt, dass sie sich möglicherweise mit anderen frühen Menschenarten vermischt haben. Die Ergebnisse dieser Studie wurden von Associated Press bekannt gegeben.

Den Daten zufolge wurden genetische Spuren in den Zähnen von fünf Männern und einer Frau des Homo erectus gefunden, die vor etwa 400.000 Jahren in China lebten.

Die Wissenschaftler entdeckten zudem eine bisher unbekannte genetische Mutation. Forscher glauben, dass dies ein einzigartiges Merkmal der in Ostasien lebenden Homo-erectus-Gruppe sein könnte.

Eine weitere Mutation wurde bei den ausgestorbenen Denisoviern sowie bei einem sehr kleinen Teil der modernen Menschen nachgewiesen. Dies deutet darauf hin, dass frühe Menschenarten genetisches Material ausgetauscht haben könnten.

Die Forscher weisen darauf hin, dass Homo erectus einige Gene an die Denisovier weitergegeben haben könnte. Später könnten diese Gene an die Vorfahren der modernen Menschen übergegangen sein und bis heute erhalten geblieben sein.

Experten betonen, dass mehr DNA-Proben und Knochenreste gefunden werden müssen, um die Geschichte der menschlichen Evolution vollständig zu verstehen.

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Aziza Shukhratova
«ZAMIN.UZ» Redakteur

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