Iran-Cheftrainer beklagt politischen und organisatorischen Druck in den USA

Iran-Cheftrainer beklagt politischen und organisatorischen Druck in den USA

Die Fußball-WM 2026, die derzeit auf den Feldern Nordamerikas ausgetragen wird, rückt nicht nur wegen der Tore und hitzigen Duelle, sondern auch wegen der großen politisch-organisatorischen Konflikte im Hintergrund in den Mittelpunkt der weltweiten Sportöffentlichkeit. Im Zentrum dieser ernsthaften Debatten stehen die iranische Nationalmannschaft und ihr Cheftrainer Amir Ghalenoei, die sich aufgrund der geopolitischen Lage in einer äußerst schwierigen Situation befinden. Nach dem Debütspiel des Mundial machte der Mentor der Perser vor den Medien die ungewöhnliche und extrem harte Behandlung seines Teams öffentlich.

«Uns wurde nicht einmal die Chance gegeben, kurz durchzuatmen»

Nach einem harten Spiel gegen die neuseeländische Nationalmannschaft im ersten Gruppenspiel der Weltmeisterschaft, das mit einem kämpferischen 2:2-Unentschieden endete, erhielt die iranische Nationalmannschaft die strikte Anweisung, das US-Gebiet sofort zu verlassen. Dabei fand dieses Spiel in Los Angeles statt, und auch das nächste wichtige Spiel Irans gegen Belgien (am 21. Juni) im zweiten Gruppenspiel ist genau in dieser Stadt angesetzt.

Statement von Amir Ghalenoei, Cheftrainer der iranischen Nationalmannschaft:

«Meinen Spielern wurde nach einem anstrengenden Spiel nicht einmal kurz Zeit gegeben, sich körperlich zu regenerieren. Kaum war das Spiel beendet, hieß es: „Sie müssen diesen Ort sofort verlassen“. Im Profifußball ist der Regenerationsprozess nach dem Spiel entscheidend für die Gesundheit der Spieler und den Ausgang des nächsten Spiels. Aber man setzte uns ins Flugzeug und schickte uns über die Grenze zurück nach Tijuana. Diese Situation beunruhigt uns zutiefst.»

«Um ehrlich zu sein, verstehen wir nicht, warum so drastische Maßnahmen gegen uns ergriffen werden. Das wirkt sehr überraschend und seltsam. Meiner Meinung nach werden die globalen Entscheidungen hier nicht von der FIFA getroffen, sondern von ganz anderen einflussreichen Organisationen oder politischen Kreisen. Eigentlich hätten wir laut Plan zwei Tage vor dem Spiel anreisen, nach dem Spiel eine Nacht im Hotel bleiben sollen, um uns zu erholen, und am nächsten Tag bis zum Mittag in unser Trainingslager zurückkehren müssen. Wir sind die Mannschaft, die bei dieser WM dem größten Druck und der stärksten Verfolgung ausgesetzt ist.»

In der folgenden speziellen politisch-sportlichen Analysetabelle können Sie sich näher über die Bedingungen des Aufenthalts der iranischen Nationalmannschaft in den USA, den Spielplan der WM 2026 und die logistischen Strapazen informieren:

Turnierphase und Gruppe

Ergebnis und Ort des 1. Spieltags

Gegner und Datum des 2. Spieltags

Besondere Bedingung für die Überquerung der US-Grenze

Offizielles Trainingslager der Nationalmannschaft

Entfernung von Los Angeles zum Lager

Gruppenphase der WM 2026

2:2 (Unentschieden)


Neuseeland, (Los Angeles)

Belgische Nationalmannschaft


(21. Juni)

Aufenthalt in den USA nur an offiziellen Spieltagen

Stadt Tijuana


(mexikanisches Territorium)

225 Kilometer


(Reise mit Flugzeug und Bus)

Politische Einschränkungen und „Exil“ in Mexiko

Der erfahrene Spezialist Amir Ghalenoei nannte während der Pressekonferenz nicht explizit, wer oder welche staatliche Behörde den Befehl gab, dass das Team den US-Boden sofort räumen müsse. Die Gründe für diese Situation liegen jedoch in speziellen Visumsvereinbarungen, die vor Beginn des Mundial bekannt gegeben wurden.

Berichten zufolge ist es den iranischen Fußballern aufgrund der angespannten politischen Beziehungen zwischen Washington und Teheran untersagt, sich längere Zeit in den USA aufzuhalten. Gemäß den bestätigten Regeln dürfen Mitglieder der iranischen Nationalmannschaft den US-Boden nur an offiziellen Spieltagen betreten. Daher wurde das Hauptquartier des Trainingslagers nicht in den USA, sondern in der mexikanischen Grenzstadt Tijuana eingerichtet. Die Iraner müssen für jedes Spiel die Strecke von 225 km nach Los Angeles und zurück bewältigen. Eine solch schwierige Logistik und ständige Reisen wirken sich zweifellos negativ auf die körperliche Verfassung der Spieler aus.

Verfolgen Sie die spannendsten Momente der Weltmeisterschaft, die politischen Intrigen hinter den Kulissen, den Weg der Teams durch Nordamerika und die zuverlässigsten exklusiven Sportnachrichten immer gemeinsam mit uns auf den Seiten von Zamin!

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Shuhrat Razzakov
«ZAMIN.UZ» Redakteur

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