Erdgasförderung in Usbekistan geht deutlich zurück

Der Energiesektor unseres Landes und seine Produktionsindikatoren stehen derzeit im Fokus von Wirtschaftsanalysten und der breiten Öffentlichkeit. Bei der Bewertung des aktuellen Zustands des nationalen Energiesystems wies der renommierte Ökonom Otabek Bakirov auf sich vertiefende Krisenanzeichen und beschleunigte Rückgangsraten in der Branche hin. Die neuesten offiziellen Statistikberichte (Ergebnisse für April) bestätigen ebenfalls deutlich einen Abschwung in den Schlüsselbereichen der Industrie.
Wichtigste Verluste und Rückgangszahlen im Energiesektor
In der Produktion und der Rohstoffförderung wurden eine Reihe von Rückgangsindikatoren verzeichnet. Die Aufschlüsselung nach Sektoren stellt sich wie folgt dar:
Erdgasvolumen: Innerhalb nur eines Monats ging die Erdgasförderung um weitere 700 Millionen Kubikmeter zurück, wodurch der Gesamtindikator auf 3 Milliarden Kubikmeter sank. Am besorgniserregendsten ist, dass der Gesamtrückgang seit Beginn dieses Jahres 2,4 Milliarden Kubikmeter beträgt.
Kohleindustrie: In diesem Sektor wurde der stärkste Rückgang verzeichnet – das Kohlefördervolumen sank um fast das Dreifache und fiel auf nur noch 200.000 Tonnen.
Andere Indikatoren im Rohstoffsektor: Zusätzlich sanken im Berichtszeitraum die Ölförderung auf 51.700 Tonnen und die Gaskondensatproduktion auf 77.000 Tonnen.
Auswirkungen auf die Verarbeitung und die allgemeine Industrie
Rohstoffengpässe hatten zwangsläufig negative Auswirkungen auf die Produktions- und Verarbeitungskette von Fertigprodukten. Insbesondere sank die Dieselkraftstoffproduktion auf 100.100 Tonnen, während die Stromerzeugung, ein wichtiger Motor der Wirtschaft, auf 6,9 Milliarden kWh zurückging.
Das Gesamtbild dieser Prozesse ist in der folgenden Tabelle dargestellt:
Produkt / Sektor | Aktueller Indikator für April | Rückgangsrate / Status |
Erdgas | 3 Mrd. m³ | Rückgang um 700 Mio. m³ in einem Monat |
Kohle | 200.000 Tonnen | Um das Dreifache gesunken |
Dieselkraftstoff | 100.100 Tonnen | Rückgang verzeichnet |
Strom | 6,9 Milliarden kWh | Schneller Rückgang beobachtet |
Vor dem Hintergrund dieses Abschwungs im Energiesektor hat sich auch das Wachstum der gesamten Industrieproduktion des Landes verlangsamt. Der Indikator sank von 8 % im März dieses Jahres auf 7,8 % bis Ende April.
Analysten und Experten stellen die Versprechen und Zeitpläne der Sektorverantwortlichen bezüglich einer „schnellen Stabilisierung des Systems“ ernsthaft infrage.
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