Aufklärung im Fall des illegalen Eselsfleischhandels

Ein Gerichtsurteil wurde gegen Personen verkündet, die in der Region Kaschkadarja mit der illegalen Lagerung und dem Verkauf von Eselsfleisch befasst waren. Am 13. Mai sprach das Strafgericht des Bezirks Karschi zwei Angeklagte schuldig, Produkte in den Verkehr gebracht zu haben, die nicht den Sicherheitsanforderungen für Leben und Gesundheit der Verbraucher entsprechen.
Den Gerichtsunterlagen zufolge hatte I. Ch., ein Einwohner des Bezirks Karschi mit mehreren Vorstrafen, in seinem Haus einen geheimen Schlachthof entgegen den hygienischen Vorschriften eingerichtet. Er kaufte Esel auf verschiedenen Märkten und schlachtete sie, um ihr Fleisch zu lagern.
Während einer operativen Maßnahme am 28. Dezember 2025 wurden aus seiner Wohnung 247,2 Kilogramm Eselsfleisch, 99 Eselhäute und Knochen als Beweismittel sichergestellt. Eine Expertise bestätigte, dass diese Produkte für den Verzehr völlig ungeeignet und gesundheitsgefährdend waren.
In seiner Aussage gab der Angeklagte an, das Fleisch zum Markt „Chorsu“ in Taschkent gebracht und an Hundehalter verkauft zu haben. Er führte zudem die schwere Erkrankung seiner Ehefrau, Hirnkrebs, als Grund für diese Tätigkeit an.
Der zweite Angeklagte, J. A., handelte ohne Genehmigung mit Fleischprodukten auf dem Viehmarkt „Karwan“ im Bezirk Karschi. Während der operativen Maßnahme wurden insgesamt 127,2 Kilogramm Eselsfleisch von Verkäufern, einschließlich ihm, beschlagnahmt und vernichtet.
Obwohl die Voruntersuchung die Angeklagten der „kriminellen Verschwörung in einer Gruppe“ beschuldigte, wurde ihre gegenseitige kriminelle Verbindung vor Gericht nicht bewiesen. Daher wurde das Handeln jedes Einzelnen separat bewertet.
Gemäß dem Gerichtsurteil wurde I. Ch. zu einer Freiheitsbeschränkung von 3 Jahren und 25 Tagen verurteilt, J. A. zu 1 Jahr und 6 Monaten. Zudem wurden ihnen zusätzliche Auflagen erteilt, wie das Verbot, nachts das Haus zu verlassen und die Region Kaschkadarja zu verlassen.















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