SpaceX plant den Bau von einer Million Rechenzentren im Weltraum

Das Interesse von Investoren richtet sich zunehmend auf Projekte, die rund um orbitale Rechenzentren entstehen könnten. Obwohl solche Systeme noch Zukunftsmusik sind, wächst das Interesse an ihnen stetig.
Dies berichtet Ixbt.com hier.
Delyan Asparouhov, Partner beim Risikokapitalfonds „Founders Fund“, erklärte auf einer Veranstaltung in Washington, dass man nicht direkt mit „SpaceX“ konkurrieren werde. Stattdessen betonte er die Geschäftsmöglichkeiten für eine Infrastruktur, die auf KI-Rechenaufgaben auf der Erde ausgerichtet ist.
Asparouhov, der Mitbegründer von „Varda Space Industries“, merkte an, dass er der Idee orbitaler Zentren früher skeptisch gegenüberstand. Angesichts sinkender Flugkosten und technologischer Fortschritte im kommenden Jahrzehnt werde dieses Modell jedoch zunehmend realistisch.
Politischer Druck und öffentlicher Widerstand gegen terrestrische Rechenzentren in den USA wirken als zusätzliche Faktoren. Diese Situation könnte zu Einschränkungen bei deren Bau führen.
Zu den größten Initiativen gehört der Plan von „SpaceX“, bis zu eine Million orbitale Rechenzentren zu stationieren. Diese sollen zunächst interne Rechenaufgaben von „xAI“ und „Tesla“ übernehmen.
Das Startup „Starcloud“ wartet derweil auf die Genehmigung, 88.000 solcher Einheiten für externe Kunden zu errichten.
Bislang hat der „Founders Fund“ keine größeren Investitionen in solche Projekte getätigt. Sollten orbitale Rechenzentren jedoch eine Nachfrage nach neuer Infrastruktur schaffen, sind Investitionen nicht ausgeschlossen.
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