Erdbeben der Stärke 6,7 verursacht Verwüstungen in Indonesien

Erdbeben der Stärke 6,7 verursacht Verwüstungen in Indonesien

Am 16. Juni ereignete sich in Indonesien ein starkes Erdbeben der Magnitude 6,7. Nach dem Hauptbeben wurden mehrere starke Nachbeben beobachtet, berichtete Euronews.

Die Erschütterungen führten in der Stadt Palu, dem Verwaltungszentrum der Provinz Zentral-Sulawesi, zu starken Vibrationen, die mehr als eine Minute andauerten. In dieser Stadt leben fast 400.000 Menschen.

Ersten Informationen zufolge kam es in einigen Gebieten zu Zerstörungen. In mehreren Gebäuden bildeten sich Risse, und das Dach des Verwaltungsgebäudes des Distrikts Sigi stürzte ein. Zudem wurde eines der Gebäude der örtlichen Universität beschädigt.

Im Rahmen der Sicherheitsmaßnahmen wurden Patienten aus den Krankenhäusern evakuiert, einschließlich solcher, die an Infusionen hingen.

Nach Angaben des US Geological Survey lag das Epizentrum 46 Kilometer ost-südöstlich von Palu in einer Tiefe von etwa 10 Kilometern. Die stärksten Nachbeben hatten Magnituden von 5,2, 5,0 und 4,9.

Die örtlichen Behörden forderten die Bevölkerung auf, die offiziellen Anweisungen zu befolgen und Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Experten warnten, dass Nachbeben noch einige Stunden anhalten könnten.

Zur Information: Da Indonesien in einem Gebiet liegt, in dem sich mehrere große seismische Verwerfungen kreuzen, treten Erdbeben und vulkanische Aktivitäten im Land häufig auf.

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Aziza Shukhratova
«ZAMIN.UZ» Redakteur

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