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Lebende Medizin der Natur: Wichtige Fakten über die Hirudotherapie

Lebendige Medizin der Natur: Wichtige Fakten über Blutegeltherapie, die Sie nicht kannten

Im Laufe der menschlichen Zivilisation war die Natur stets das verlässlichste Krankenhaus. Selbst in der heutigen Ära hochentwickelter Technologien steht die moderne Medizin staunend vor winzigen Lebewesen, die als „lebendige Medizin“ bezeichnet werden – den Blutegeln (Hirudo medicinalis).

Zamin.uz berichtet über die Eigenschaften der Hirudotherapie, auch bekannt als „Bio-Chirurgie“, die den menschlichen Organismus auf molekularer Ebene erneuert.

Die wunderbare Zusammensetzung des Blutegelspeichels

Warum kann die Wissenschaft bis heute nicht auf die Dienste des Blutegels verzichten? Der Grund liegt darin, dass der Speichel dieses winzigen Heilers mehr als 100 biologisch aktive Substanzen enthält, von denen jede eine spezifische Aufgabe erfüllt:

  • Hirudin: In seiner Eigenschaft als Blutverdünner ist es zehnmal stärker als das bekannte Aspirin und löst Blutgerinnsel effektiv auf.

  • Bdelline und Egline: Sie stoppen starke Entzündungsprozesse im Organismus.

  • Hyaluronidase: Sie erhöht die Durchlässigkeit des Gewebes und sorgt dafür, dass die heilenden Substanzen tief in den Körper eindringen können.

Vom Gehirn bis zur Sehkraft

Blutegel sind nicht nur unübertroffen bei der Senkung des Blutdrucks, sondern auch bei der Behandlung der empfindlichsten Stellen des menschlichen Körpers. Studien zeigen, dass bei Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson und Epilepsie das Ansetzen von Blutegeln hinter dem Ohr oder am Zahnfleisch die Regeneration des Hirngewebes beschleunigt.

Ebenso helfen Blutegel, die im Augenbereich angesetzt werden, bei Problemen wie Glaukom und Verstopfungen der Tränenkanäle, indem sie die Mikrozirkulation verbessern und zur Wiederherstellung der Sehkraft beitragen.

Auch für die Gesundheit von Frauen und Männern, insbesondere bei komplexen Zuständen wie Zysten, Myomen und Unfruchtbarkeit, ist die Hirudotherapie ein natürliches Mittel zur Regulierung des Hormonhaushalts.

Die Auswahl der Blutegel – eine Kunst für sich

Nicht jedes im Wasser schwimmende Lebewesen bringt Heilung. Experten raten zu äußerster Vorsicht bei der Auswahl der Blutegel:

  • Der ideale Blutegel: Er sollte klein, zierlich, dünn wie ein „Rattenschwanz“ sowie schwarz oder braun sein.

  • Gefährliche Merkmale: Grüne, blaue, am Bauch rote oder großköpfige Blutegel sollten gemieden werden – sie können Schwellungen und ununterbrochene Blutungen verursachen.

  • Herkunft: Medizinische Blutegel müssen zwingend aus sauberen Seen oder speziellen Bio-Farmen stammen.

Muss man Angst vor Blutungen haben?

Nach der Behandlung ist eine Blutung über einen Zeitraum von 6 bis 12 Stunden ein üblicher und normaler Zustand. In diesem Prozess befreit sich der Organismus von „unreinem“ Blut und Schleimstoffen.

Für den menschlichen Körper ist ein Blutverlust von mehr als 1,5 Litern gefährlich, jedoch ist es fast unmöglich, eine solche Menge während einer Blutegelsitzung zu verlieren.

Für wen ist die Hirudotherapie untersagt?

Da die Behandlung mit Blutegeln eine starke Wirkung hat, müssen bestimmte Einschränkungen beachtet werden:

  1. Hämophilie: Für Patienten mit Blutgerinnungsstörungen ist sie absolut verboten.

  2. Medikamente: Einige Tage vor der Behandlung müssen Blutverdünner wie Aspirin abgesetzt werden.

  3. Zustand bei Frauen: Während der Menstruation wird die Behandlung nicht empfohlen.

  4. Andere Fälle: Die Therapie ist auch für Patienten mit Organtransplantationen, Dialysepatienten und Menschen mit extrem vollem Magen eingeschränkt.

Liebe Leserinnen und Leser, haben Sie bereits Erfahrungen mit der Hirudotherapie gemacht? Wie stehen Sie zu natürlichen Heilmethoden?

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