Neue Geheimnisse um den Tod einer Britin im Koffer

Der Tod einer 38-jährigen Britin, die in einem Koffer in der griechischen Hauptstadt Athen gefunden wurde, hat internationale Ermittlungen ausgelöst. Den ersten Informationen der Strafverfolgungsbehörden zufolge könnte das Telefon der Verstorbenen auf eine Weise genutzt worden sein, die darauf hindeutet, dass ihr Tod verschleiert werden sollte.
Berichten zufolge wurde die Leiche der 38-jährigen Schottin Elizabeth Jane Ross am 18. Juli gegen 13:00 Uhr Ortszeit in einem verlassenen Gebäude im Athener Stadtteil Kypseli gefunden. Sie wurde von einem obdachlosen Mann entdeckt, der an dem Gebäude in der Evelpidon-Straße vorbeikam, das seit zwei Jahren leer stand. Es wird berichtet, dass er den unangenehmen Geruch bemerkte, der aus dem Gebäude drang, und sofort die Polizei alarmierte, nachdem er ein menschliches Körperteil sah, das aus dem Koffer herausragte.
Ermittlern zufolge wurde Elizabeths Telefon noch benutzt, bevor ihre Identität über die Medien bekannt gegeben wurde. Es wird sogar behauptet, dass Kurznachrichten über das Telefon gesendet wurden, um sie als noch lebend darzustellen.
„Das Telefon wurde benutzt. Es wurden Nachrichten gesendet, um den Eindruck zu erwecken, sie lebe noch. Aus diesem Grund behandeln wir dieses Gebäude als Tatort“, sagte ein Sprecher der griechischen Polizei.
Ersten Berichten zufolge war die Frau zum Zeitpunkt des Fundes ihrer Leiche bereits etwa acht Tage zuvor gestorben. Nach dem Vorfall Cretalive veröffentlichte zwei Fotos der Verstorbenen.
Als die Strafverfolgungsbehörden am Tatort eintrafen, trug die Frau keinerlei Ausweisdokumente bei sich, weshalb sie nicht sofort identifiziert werden konnte. Später wurde bekannt, dass sie etwa 163 Zentimeter groß war, rötliches Haar trug und ein T-Shirt mit dem Symbol einer französischen Universität sowie schwarze Shorts anhatte.
In den kommenden Tagen ist eine gerichtsmedizinische Untersuchung geplant, um die Todesursache und andere wichtige Umstände zu klären.
Im Rahmen der Ermittlungen zogen die griechischen Strafverfolgungsbehörden Interpol sowie US-amerikanische Ermittler hinzu. Am Montag teilte Interpol der griechischen Polizei mit, dass DNA-Ergebnisse bestätigten, dass die Leiche der Großbritannien gehört, nämlich der Bürgerin Elizabeth Jane Ross.
Berichten zufolge kam Elizabeth am 29. Juni aus den USA über Zypern nach Griechenland. Nun befragen Ermittler Personen, mit denen sie vor ihrem Tod Kontakt hatte, und versuchen, ihre letzten Bewegungen und ihren Weg nachzuvollziehen.
Bislang wurde in diesem Fall noch niemand als Verdächtiger identifiziert. Die schottische Polizei gab bekannt, dass sie sich des Falls bewusst ist und mit den griechischen Strafverfolgungsbehörden kooperiert.
„Wir wissen vom Tod der schottischen Frau in Athen. Wir arbeiten eng mit den griechischen Behörden zusammen. Ihrer Familie in Schottland wird zudem die notwendige Unterstützung zuteil“, heißt es in der Erklärung der Polizei.
Derzeit laufen die umfassenden Ermittlungen zu dem Vorfall weiter. Die Strafverfolgungsbehörden prüfen alle möglichen Hypothesen sorgfältig.

















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