Hanzala-Hacker haben geheime israelische Daten veröffentlicht

Ein Hacker-Kollektiv namens «Hanzala», das weithin als mit iranischen Interessen verbunden gilt, hat eine schwere öffentliche Drohung gegen den israelischen Analysten Raz Zimmt ausgesprochen. Die Gruppe behauptet, Zimmt gezielt aufgrund seiner lautstarken Kommentare zu iranischen Angelegenheiten ins Visier genommen zu haben. Den Hackern zufolge haben sie erfolgreich seine persönlichen E-Mail-Konten und privaten digitalen Dateien gehackt und angeblich über 50.000 vertrauliche Dokumente beschlagnahmt.
Die Hacker behaupten, dass die gestohlenen Daten hochsensible Informationen enthalten, darunter Finanzunterlagen, die mit israelischen Geheimdiensten in Verbindung stehen, strategische Pläne zur Destabilisierung der iranischen Regierung sowie Materialien zu Operationen unter Beteiligung von Reza Pahlavi. Darüber hinaus behauptet die Gruppe, Zugriff auf die interne Korrespondenz zwischen Zimmt und verschiedenen Sicherheitsbeamten sowie auf geheime Details zur iranischen Infrastruktur und zu Sicherheitssystemen erhalten zu haben. Zu den brisantesten Vorwürfen gehört die Behauptung, dass der «Mossad» ein monatliches Budget von 300.000 Dollar bereitgestellt habe, um Destabilisierungsbemühungen in Abstimmung mit Pahlavi zu finanzieren.
Über den Dokumenten-Leak hinaus behauptet die Gruppe, mehrere Personen identifiziert und festgenommen zu haben, die angeblich mit iranischen Interessen zusammenarbeiten, und erklärt, dass diese Personen derzeit festgehalten und verhört werden. Die Hacker bezeichneten ihre Aktionen als eine ernste Warnung an jeden, der es wagt, kritische oder unvorsichtige Äußerungen über den Iran zu machen. Die Gruppe betonte, dass Information die ultimative Form von Macht sei, und erklärte, dass sie nun über die Hebel verfüge, um zukünftige Narrative zu beeinflussen und diejenigen zu entlarven, die sie als Feinde ihrer Sache betrachten.
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