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560 Google-Mitarbeiter fordern Verzicht auf Militärprojekte

560 Google-Mitarbeiter forderten den Verzicht auf Militärprojekte

Mehr als 560 Mitarbeiter des Google-Konzerns, darunter Führungskräfte der Abteilung DeepMind und leitende Forscher, haben einen offenen Brief an den CEO Sundar Pichai gerichtet. Sie forderten das Unternehmen auf, die Beteiligung an geheimen Militärprojekten im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz einzustellen.

Darüber berichtet Ixbt.com.

Wie die Financial Times berichtet, wurde der Appell von mehr als 20 Direktoren und Vizepräsidenten unterzeichnet. Die Mitarbeiter sind besorgt, dass die Arbeit an geheimen Projekten die Technologien der Kontrolle der Entwickler entziehen und unvorhersehbare Risiken mit sich bringen könnte.

Die Autoren des Briefes betonen, dass solche Projekte zur Entwicklung autonomer Waffen oder Massenüberwachungssystemen führen könnten. Ihrer Aussage nach mache die Arbeit in geschlossenen Netzwerken eine Überwachung der Zwecke, für die KI-Systeme eingesetzt werden, unmöglich.

Anlass für den Protest war eine mutmaßliche Vereinbarung zwischen Google und dem US-Verteidigungsministerium. Demnach könnte das Gemini-Modell in geheimen Operationen eingesetzt werden.

Die Mitarbeiter erklärten, dass künstliche Intelligenz ausschließlich dem Wohle der Menschheit dienen müsse und nicht für unmenschliche Zwecke verwendet werden dürfe.

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