Der Iran gab bekannt, dass die Straße von Hormus für Schiffe feindlicher Länder gesperrt sei

Der iranische Außenminister Abbas Araqchi äußerte sich zur Lage in der Straße von Hormus und betonte, dass der internationale Schiffsverkehr durch diesen strategisch wichtigen Korridor weiterhin ungehindert verläuft. Seinen Angaben zufolge ist diese wichtige Seeroute größtenteils offen; lediglich für Schiffe und Tanker bestimmter Länder gelten Beschränkungen.
In einem Interview mit MS Now erklärte Araqchi, dass viele Tanker und Handelsschiffe die Straße von Hormus weiterhin frei passieren. Allerdings sei dieser Korridor für Schiffe bestimmter Länder gesperrt.
„Viele Tanker und Schiffe passieren die Straße von Hormus. Sie ist nur für Schiffe und Tanker der USA und Israels gesperrt“, so der Minister.
Gleichzeitig betonte der iranische Beamte, dass die von anderen Ländern geäußerten Bedenken hinsichtlich der maritimen Sicherheit in der Region nichts mit der Politik Teherans zu tun hätten. Seinen Angaben zufolge verhänge der Iran lediglich Beschränkungen gegen Länder, die gegen das Land und seine Verbündeten vorgingen.
„Tatsächlich ist die Straße von Hormus offen. Sie ist nur für Tanker und Schiffe unserer Feinde gesperrt – für diejenigen, die uns und ihre Verbündeten angreifen. Schiffe aller anderen Länder können diesen Korridor frei nutzen“, fügte er hinzu.
Bekanntlich ist die Straße von Hormus eine strategische Seeroute, durch die ein bedeutender Teil des weltweiten Öltransports verläuft. Daher können jegliche politischen oder militärischen Spannungen in dieser Region den internationalen Energiemarkt und die globalen Handelswege beeinträchtigen.
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