Auf Bitten Pakistans: Trump verlängert Waffenruhe mit Iran

Die Welt blickt erneut auf den Nahen Osten und Islamabad. Die heikle Situation zwischen den USA und dem Iran hat eine neue Wendung genommen. Ein am 8. April erzielter und auslaufender Waffenstillstand wurde unerwartet verlängert. Zamin.uz präsentiert die neuesten und aufsehenerregendsten Details dieses politischen Dramas.
Unerwartete Entscheidung: Pakistans Vermittlerrolle
In der Nacht zum 22. April, als die Waffenruhe zu Ende ging, trat der US-Präsident Donald Trump mit einer überraschenden Erklärung hervor. Seinen Worten zufolge hat Washington beschlossen, den Plan, den Iran anzugreifen, vorübergehend auszusetzen. Dies geschah auf persönliche Bitten des Oberbefehlshabers der pakistanischen Streitkräfte, Feldmarschall Asim Munir, und des Premierministers des Landes, Shahbaz Sharif.
Trump betonte, dass es innerhalb der iranischen Regierung erhebliche Meinungsverschiedenheiten gebe. Die pakistanische Seite bat darum, keine militärischen Aktionen einzuleiten, bis die Teheraner Führung einen einheitlichen und klaren Vorschlag ausgearbeitet hat.
Blockade bleibt bestehen: Militärische Bereitschaft nicht gesunken
Trotz der Verlängerung der Waffenruhe wies Trump die US-Armee an, nicht nachlässig zu werden:
Straße von Hormus: Die Seeblockade wird weiterhin strikt aufrechterhalten.
Kampfbereitschaft: Amerikanische Truppen sind jederzeit bereit, zuzuschlagen.
Teherans scharfe Ablehnung: „Zeitverschwendung“
Während die amerikanische Seite von einer Verlängerung spricht, zeichnet das iranische Tasnim Nachrichtenagentur ein völlig anderes Bild. Berichten zufolge hat der Oberste Führer Irans, Mojtaba Khamenei, zwar zuvor Verhandlungen erlaubt, Teheran hat jedoch die Gespräche der zweiten Phase in Islamabad vollständig abgebrochen.
Die iranische Seite warf den USA vor, „eine vernünftige Einigung zu behindern“ und „überzogene Forderungen zu stellen“ und bezeichnete die Gespräche mit Washington als Zeitverschwendung.
Diplomatischer Fehlschlag: Vences Reise abgesagt
Die Komplexität der Situation wird auch durch die auf unbestimmte Zeit verschobene geplante Reise des US-Vizepräsidenten James David Vance nach Islamabad bestätigt. Das Weiße Haus hat diese Absage offiziell anerkannt.
Wir erinnern daran, dass an der ersten Verhandlungsrunde auf US-Seite Jared Kushner und Stephen Whitlock teilgenommen haben, auf iranischer Seite waren Mohammad Bagher Ghalibaf und Abbas Araghchi beteiligt. Dieses Treffen endete jedoch ergebnislos und führte zu Trumps Blockade der Straße von Hormus.
Liebe Leser, glauben Sie, dass Pakistans Intervention den Krieg wirklich beenden kann oder ist es nur ein vorübergehender Frieden? Wie wird Irans Weigerung zu verhandeln die Situation beeinflussen?
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