„Die UNO zeigt ihre völlige Hilflosigkeit“: Erdoğan kritisiert den Sicherheitsrat scharf

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat eine weitere scharfe Erklärung zum internationalen Sicherheitssystem und zur Arbeit der Vereinten Nationen abgegeben. Er betonte, dass die Organisation angesichts der blutigen Krisen, die heute in verschiedenen Teilen der Welt eskalieren, völlig hilflos und ineffektiv sei.
Dies erklärte der türkische Staatschef in einer speziellen Videobotschaft an die Teilnehmer der IX. Internationalen Mediationskonferenz, die in Istanbul begonnen hat, wie die Zeitung „Yeni Şafak“ berichtet.
„UNO hilflos gegenüber Krisen“: Erdoğans wichtigste Aussagen
Das türkische Staatsoberhaupt äußerte scharfe Kritik an der Instabilität auf der globalen Bühne und der Reaktion internationaler Institutionen darauf:
Ausmaß der Krisen und das Schweigen der Organisationen: Erdoğan kritisierte die Trägheit internationaler Organisationen angesichts der humanitären Katastrophen und Kriege im Gazastreifen, im Libanon, im Sudan sowie in anderen Krisenherden der Welt scharf;
Strukturelle Hilflosigkeit: Der Präsident betonte, dass die bestehenden Mechanismen der UNO und ihres Sicherheitsrates nicht in der Lage seien, Ungerechtigkeiten in der Welt zu stoppen und Frieden zu sichern, und dass sie in der Praxis eine völlige Hilflosigkeit demonstrierten.
Die Notwendigkeit einer grundlegenden Reform des Sicherheitssystems
In seiner Rede ging der türkische Staatschef auf Ankaras friedensstiftende Prinzipien und die notwendigen Veränderungen ein:
Unvermeidbarkeit von Reformen: Das Staatsoberhaupt unterstrich erneut die Notwendigkeit, das globale Sicherheitssystem, insbesondere die Zusammensetzung des UN-Sicherheitsrates und das Vetorecht, dringend zu überdenken;
Gerechte Mediation: Es wurde mitgeteilt, dass Ankara seine Bemühungen zur friedlichen Lösung globaler Konflikte durch Verhandlungen und aktive Mediation zur Erreichung eines dauerhaften Friedens entschlossen fortsetzen werde.
Dieser Auftritt Erdoğans lenkte die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft inmitten der anhaltenden militärisch-politischen Spannungen im Nahen Osten und in Afrika erneut auf die Frage der UN-Reform.

















Kommentare 0
…