Saudi-Arabien und die jemenitische Regierung appellieren an die UN, Maßnahmen gegen die Huthi zu ergreifen

In einer Zeit, in der sich die geopolitische Lage im Nahen Osten verschärft, haben die international anerkannte rechtmäßige Regierung des Jemen sowie Saudi-Arabien den UN-Sicherheitsrat dazu aufgerufen, entschlossene und praktische Maßnahmen gegen die „Ansar Allah“-Bewegung (Huthi) zu ergreifen.
Laut einem Bericht des Senders „Al-Jazeera“ betonte der ständige Vertreter des Jemen bei den Vereinten Nationen, Abdullah Ali Fadhel al-Saadi, während einer Sitzung des Sicherheitsrates, dass die Bedrohung durch die Huthi nicht mehr nur ein internes Problem des Jemen sei, sondern die regionalen Grenzen überschreite und die globale Sicherheit gefährde.
Al-Saadis Erklärung vor der UN: Stopp der Finanz- und Waffenströme
Der jemenitische Beamte rief die internationale Gemeinschaft zur aktiven Zusammenarbeit auf und hob folgende wichtige Punkte hervor:
Unterbindung von Finanz- und Technologiekanälen: Der UN-Sicherheitsrat muss strenge Sanktionen und Beschränkungen verhängen, um den Zufluss von Finanzmitteln, illegalen Waffen und Militärtechnologien an die Huthi sofort zu stoppen;
Unterstützung der rechtmäßigen Regierung: Der Diplomat erklärte, es sei notwendig, dem bewaffneten Umsturz ein Ende zu setzen und die Kontrolle der staatlichen Institutionen über alle Gebiete des Jemen wiederherzustellen, um zu verhindern, dass das Land zu einem Stützpunkt wird, der die internationale Sicherheit bedroht;
Voraussetzung für echten Frieden: Laut al-Saadi könne Stabilität nur durch die Wiederherstellung der rechtmäßigen Regierung und die Entwaffnung terroristischer Gruppen erreicht werden.
Saudi-Arabiens entschlossene Haltung: „Wir werden keine Verletzung unserer Sicherheit dulden“
Saudi-Arabiens ständiger Vertreter bei der UN, Abdulaziz al-Wasil, gab ebenfalls eine scharfe Erklärung zur sich schnell verschlechternden Lage in der Region ab:
Gefahr für das Rote Meer und die Schifffahrt: Die Zunahme von Angriffen auf zivile Ziele sowie die ständige Bedrohung der Handelsrouten im Roten Meer und in der strategisch wichtigen Meerenge Bab al-Mandab schaden der Weltwirtschaft;
Warnung aus Riad: Al-Wasil betonte nachdrücklich, dass Saudi-Arabien niemals dulden werde, dass seine nationale Sicherheit und die Freiheit der Schifffahrt bedroht werden.
Heftige Zusammenstöße an der Front: Bab al-Mandab, Taiz und Riad
Hinter den diplomatischen Erklärungen gehen auch die realen militärischen Auseinandersetzungen mit hoher Intensität weiter:
Kampf um Bab al-Mandab: Berichten zufolge ist es den von Saudi-Arabien geführten Koalitionskräften gelungen, die Huthi aus wichtigen Gebieten rund um die Meerenge Bab al-Mandab zu verdrängen (die Huthi bestreiten dies);
Angriffe auf den Flughafen Riad: Im Laufe der Woche gab es Berichte, dass die Huthi Vergeltungsschläge gegen die zivile Infrastruktur des internationalen Flughafens König Khalid in der saudi-arabischen Hauptstadt verübt haben;
Schwere Belagerung der Stadt Taiz: Medienberichten zufolge finden die heftigsten Kämpfe um die strategisch wichtige Stadt Taiz statt – dort versuchen die Huthi angeblich, eine große Gruppe jemenitischer Regierungstruppen belagert zu halten.
Angesichts der angespannten geopolitischen Konflikte im Nahen Osten wird erwartet, dass die vom UN-Sicherheitsrat gegen die Huthi getroffenen praktischen Entscheidungen die Sicherheit der gesamten Region und die Zukunft der internationalen Handelsroute im Roten Meer bestimmen werden.

















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