Senegal beanstandete die Titelentscheidung von "Marokko"

Senegal hat seinen Streit mit „Marokko“ um das Finale des Afrika-Cups vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne gebracht, nachdem das Berufungskomitee der CAF das ursprüngliche Ergebnis aufgehoben und den Titel 2025 an „Marokko“ vergeben hatte. Das Urteil erging rund zwei Monate nachdem Senegal „Marokko“ im Finale nach Verlängerung besiegt hatte. Darüber berichtet Goal.com.
Im Mittelpunkt der Kontroverse steht ein Schlüsselmoment des Spiels, als die Spieler Senegals den Platz für etwa 20 Minuten verließen, nachdem ein Elfmeter für „Marokko“ gegeben worden war. Diesen Strafstoß verschoss Brahim Diaz später zwar, doch das Berufungsgremium der CAF entschied dennoch, dass Senegal bestraft werden müsse, und hob damit eine frühere Disziplinarentscheidung auf, die die Beschwerde von „Marokko“ zurückgewiesen hatte.
Senegals Fußballverband bezeichnete das Ergebnis als unfair und erklärte, man werde jede rechtliche Möglichkeit nutzen, um die Rechte des Landes zu verteidigen. Vertreter in Dakar argumentieren, dass die Grundsätze des Fair Play nicht beachtet worden seien, und bestehen darauf, dass der Fall nicht als abgeschlossen gelten dürfe.
Vorerst bleiben der Pokal und die Medaillen in Senegal, während der CAS die Berufung prüft. Der Fall hat sich schnell zu einer der größten Kontroversen im jüngeren afrikanischen Fußball entwickelt, und das endgültige Ergebnis hängt nun von einer Entscheidung aus Lausanne ab.
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