Pérez beschließt Entlassung von Arbeloa als Trainer bei Real Madrid

Real-Madrid-Präsident Florentino Perez hat nach den enttäuschenden Ergebnissen der laufenden Saison beschlossen, Alvaro Arbeloa von seinen Aufgaben zu entbinden. Obwohl der Cheftrainer Rückhalt in der Kabine sowie bei einigen Mitgliedern der Vereinsführung genießt, ist der Präsident der Ansicht, dass es Zeit für Veränderungen in der Mannschaft ist. Dies berichtet Goal.com.
Die Madrilenen blieben in der aktuellen Spielzeit titellos und liegen in der spanischen Meisterschaft neun Punkte hinter dem FC Barcelona zurück. Arbeloa, der im Januar 2026 die Nachfolge von Xabi Alonso antrat, konnte zwar ein gutes Verhältnis zu den Spielern aufbauen, jedoch keine konstanten Ergebnisse liefern. Nach Einschätzung von Perez entspricht die aktuelle Siegquote nicht den hohen Standards des Klubs.

Innerhalb der Vereinsführung sind über diese Angelegenheit Meinungsverschiedenheiten entstanden. Einige Funktionäre betonen, dass man dem 43-jährigen Fachmann die Chance geben sollte, das Team neu aufzubauen. Laut dem Journalisten Jorge Picón verharrt Florentino Perez jedoch auf seiner strikten Position, dass ein Trainerwechsel zwingend erforderlich sei.
In den 22 Spielen unter der Leitung von Arbeloa verzeichnete Real Madrid 14 Siege und 7 Niederlagen. Die Mannschaft verlor das Finale des spanischen Supercups gegen den FC Barcelona, schied aus dem nationalen Pokal aus und unterlag im Viertelfinale der Champions League dem FC Bayern München. Aus diesem Grund prüft der Verein nun Kandidaten wie José Mourinho, Jürgen Klopp, Didier Deschamps, Mauricio Pochettino und Lionel Scaloni.

Die endgültige Entscheidung über die Zukunft des Trainers wird im Juni fallen, nachdem die Verfügbarkeit der Kandidaten und die allgemeine Meinung der Vereinsführung sondiert wurden. Vorerst wird die Mannschaft die verbleibenden Spiele in der La Liga bestreiten und sich auf das Sommer-Transferfenster sowie die erwarteten großen Umbrüche vorbereiten.
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