Shatskix über Abduqodir Husanov: Gründe für die rasante Entwicklung offenbart

Ukrainische Medien haben ein interessantes Interview mit Maksim Shatskix veröffentlicht, dem ehemaligen Stürmer der usbekischen Nationalmannschaft und von Dynamo Kiew. Darin äußerte sich der Experte über zwei Verteidiger, die heute in Europa spielen – den Manchester-City-Spieler Abduqodir Husanov und Ilya Zabarnyi, der bei Paris Saint-Germain unter Vertrag steht.
Shatskix betonte, dass Abduqodir Husanov heute zu einer der wichtigsten Figuren der usbekischen Nationalmannschaft geworden ist. In kurzer Zeit vollzog er einen großen Sprung, sicherte sich einen Platz in der Startelf eines Spitzenklubs wie Manchester City und gewann das Vertrauen von Pep Guardiola.
Der Experte verglich diesen Prozess mit dem Beispiel von Oleksandr Sintschenko und betonte, wie wichtig eine schrittweise Entwicklung und die Bereitschaft für Chancen im Profifußball seien. Seiner Meinung nach hat Husanov dieses Niveau genau durch harte Arbeit und Disziplin erreicht.
— Husanov ist in der Tat ein hochkarätiger Verteidiger. Für viele mag dies überraschend sein – es ist nicht einfach, aus Usbekistan zu kommen und Stammspieler bei Manchester City zu werden.
Aber er beweist dies voll und ganz durch sein Spiel, — sagte Shatskix.
Er ging zudem gesondert auf den usbekischen Fußballmarkt ein und stellte fest, dass es dort genügend talentierte Spieler gebe. Der Transfer von Husanov habe die Aufmerksamkeit auf genau diesen Markt verstärkt.
Laut Shatskix kennt er Abduqodir, seit dieser 16 Jahre alt war. Damals war er ein unauffälliger Junge, der auch physisch nicht stark war.
Doch in den letzten zwei Jahren hat er eine enorme Entwicklung durchgemacht – nicht nur physisch, sondern auch in Bezug auf das taktische Denken.
Was den Vergleich der beiden Fußballer betrifft, hält der Experte dies nicht für richtig. Seiner Meinung nach spielen Husanov und Zabarnyi in völlig unterschiedlichen Umgebungen, Ligen und Stilen.
— Es ist falsch, sie zu vergleichen. Beide agieren in unterschiedlichen Mannschaften und Systemen.
Es ist schwer genau zu sagen, wer wo wie spielt. Das ist Fußball – alles hängt von den Bedingungen ab, — sagte er.
In Bezug auf Zabarnyi betonte Shatskix, dass er nicht sagen würde, es fehle dessen Spiel an Stabilität. Ihm zufolge kosten Fehler von Verteidigern immer viel, weshalb auch die Anforderungen an sie höher seien.
Kurz gesagt, gibt es hier eine einfache Schlussfolgerung: Husanov ist kein „Zufall“, sondern das Ergebnis systematischer Arbeit. Und das Interessanteste ist, dass dies erst der Anfang ist.
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