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Iran greift trotz hoher Verluste an

Iran greift trotz hoher Verluste an

Die Raketen- und Drohnenangriffe des Iran sind nach gemeinsamen Angriffen der USA und Israels stark zurückgegangen, doch Militäranalysten sagen, dass Teheran noch immer über genug Waffen verfügt, um seine Nachbarn zu bedrohen und die Region angespannt zu halten. Das Weiße Haus erklärte, Irans Streitmacht für ballistische Raketen sei faktisch zerstört worden, und sprach von einem großen Erfolg bei Angriffen auf seine militärische Infrastruktur. Darüber berichtet Aljazeera.com.

Dennoch feuert der Iran weiterhin Geschosse ab. Katar teilte am Montag mit, eine weitere aus dem Iran abgefeuerte Rakete abgefangen zu haben. Auch in Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain wurde Alarm ausgelöst, während Berichten zufolge eine Rakete in Abu Dhabi ein Auto traf und dabei einen Menschen tötete. Diese Vorfälle zeigten, dass Irans Angriffsfähigkeit geschwächt, aber nicht beseitigt wurde.

Nach Daten, auf die sich regionale und westliche Beamte berufen, sind Irans Starts seit Beginn des Krieges am 28. Februar stark zurückgegangen. Zu Beginn des Konflikts feuerte der Iran große Mengen an Raketen und Drohnen in koordinierten Salven ab. Inzwischen sind die Angriffe deutlich kleiner, wobei jeweils nur noch wenige Raketen oder Drohnen gestartet werden.

Experten sagen, ein wesentlicher Grund sei die Zerstörung von Startanlagen. Israelische Einschätzungen zufolge wurden Hunderte Startplattformen außer Gefecht gesetzt. Dennoch machen das große Staatsgebiet Irans und verborgene Raketenstellungen es schwierig, jeden einzelnen Startplatz aus der Luft auszuschalten. Analysten sagen, Teheran sei möglicherweise nicht mehr in der Lage, massive Salven abzufeuern, könne aber weiterhin begrenzte Angriffe mit strategischer Wirkung durchführen.

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